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Besser schlafen auf Reisen

Egal, ob auf Geschäftsreise oder im Urlaub, Schlafstörungen sind dabei keine Seltenheit. Die fremde Umgebung, ungewohnte Geräusche und andere Temperaturen lassen einen selten so entspannt ruhen, wie von zu Hause gewohnt. Mit schlaflosen Nächten auf Reisen muss sich dennoch niemand abfinden. Wir zeigen Ihnen, wie Sie unterwegs und im Hotel besser schlafen.

Schlafen unterwegs

Besonders auf endlosen Langstreckenflügen gibt es wohl nichts Ärgerlicheres als keinen Schlaf zu finden. Schlafend verkürzt sich die gefühlte Flugzeit und Sie gelangen wesentlich ausgeruhter ans Ziel. Doch durch die niedrige Raumtemperatur, die Geräusche der Triebwerke und aufgrund des geringen Platzangebots herrschen im Flugzeug alles andere als optimale Bedingungen für ein geruhsames Nickerchen. Dennoch gibt es einige Tricks, die Ihnen helfen können, doch noch einzuschlafen.

  • Sitzplatz: Entscheiden Sie sich, wenn möglich, für einen Fensterplatz. So werden Sie nicht gestört, wenn Ihre Sitznachbarn auf die Toilette müssen und können sich bei Bedarf an das Fenster anlehnen. Darüber hinaus sollten Sie sich auch während eines Nickerchens anschnallen. Bei entstehenden Turbulenzen sind die Flugbegleiter verpflichtet, nicht angeschnallte Passagiere zu wecken.
  • Kleidung: Es muss zwar nicht gerade ein Pyjama sein, dennoch sollte Sie sich für locker sitzende und bequeme Kleidung entscheiden. Dies gilt auch für Reisen mit Zug oder Bus. Außerdem sollten Sie ein Auskühlen des Körpers verhindern, indem Sie zusätzliche Socken und eine Jacke einpacken, die Sie auch als Decke verwenden können.
  • Nackenkissen, Schlafbrille & Ohrenstöpsel: Vor allem empfindliche Menschen sollten diese Gegenstände unterwegs immer mit sich führen. Das Nackenkissen sorgt für die stabile Haltung des Kopfes und hält darüber hinaus die Halspartie angenehm warm. Brille und Ohrenstöpsel filtern Licht und Geräusche, sodass ein angenehmerer Schlaf garantiert ist.

Schlafen in fremden Betten

Hotelbetten kommen dem eigenen Schlafplatz zumeist nicht gleich: Die Matratze ist entweder zu hart oder zu weich, durchgelegen oder einfach nur unbequem. Hinzu kommen häufig fremde Gerüche und ungewohnte Geräusche, die einen besonders in den ersten Tagen das Einschlafen erschweren. Hierbei kann es oftmals bereits helfen, das eigene Kopfkissen – oder bei geringem Platzangebot im Koffer auch nur einen Kissenbezug – mitzunehmen. Dies stellt eine vertraute Umgebung her und kann ein beruhigender Faktor sein.

Zudem sollte Sie sich bereits bei der Buchung genau über die Schlafunterkunft informieren: Wird das Hotel gerade renoviert, liegt es an einer großen Straße oder Bahnstation? Dann sollten Sie als empfindlicher Mensch diese Unterkunft lieber meiden. Zimmer in höheren Stockwerken sind zudem etwas ruhiger gelegen. Wer dennoch von ungewohnten Geräuschen geplagt wird, kann leise Musik laufen lassen. Mittlerweile gibt es auch nützliche Reiseapps, die ein „weißes Rauschen“ erzeugen, welches andere Geräusche überlagert. Auch die veränderte Raumtemperatur kann ein entscheidender Faktor sein, was die Erholsamkeit des Schlafs betrifft: Hohe Temperaturen oder der Dauerbetrieb der Klimaanlage kann beeinträchtigend wirken. Schalten Sie die Anlage deshalb lieber ab und öffnen Sie das Fenster, sodass frische Luft ins Zimmer gelangt.

Generell gilt für einen besseren Schlaf auf Reisen: Versuchen Sie abzuschalten und den Stress des Alltags hinter sich zu lassen. Stehen Sie, wenn möglich, zur gleichen Zeit auf wie zu Hause und gehen Sie nicht zu spät ins Bett. Auch ein natürliches Schlafmittel wie Baldrianextrakt kann in den ersten Tagen gegen Schlafprobleme helfen.

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