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Die Bahamas: Von der Geschichte bis hin zu den besten Nachtclubs

Sonne, Palmen, weiße Strände, soweit das Auge reicht – das sind die Bahamas. Der zu Mittelamerika gezählte, aus mehr als 700 verschiedenen Inseln bestehende Staat erstreckt sich südöstlich der USA in den Atlantik.

Klima

Für Sommerurlauber wohl am wichtigsten ist das Klima; hier begeistern die Bahamas auf ganzer Linie. Von Januar bis Dezember erreichen die mittleren Tagestemperaturen nie weniger als 21 Grad, in besonders heißen Perioden können bis zu 33 Grad gemessen werden. Knapp acht Sonnenstunden pro Tag runden das Bild ab, ein Sonnenschutz in Form von Creme oder lichtundurchlässiger Kleidung sollte also unbedingt mitgebracht werden. Wie die meisten tropischen Reiseziele werden auch die Bahamas nicht vom Niederschlag verschont, im Jahr gibt es rund 140 Tage, an denen es mindestens einmal regnet. Wer mag, trocknet sich entweder in der Sonne, die nie lange auf sich warten lässt, oder springt gleich ins kühle Nass: Das ganze Jahr über bewegen sich die Meerestemperaturen zwischen 23 Grad im Januar und 28 Grad im Juni bis September.

Die beste Reisezeit ist jedoch der Winter: Hier ist die Gefahr, einen Tropensturm mitzuerleben, am geringsten und auch die Niederschläge konzentrieren sich vor allem auf die Sommermonate.

Politik und Geschichte

Geschichtlich ist die Inselgruppe vor allem wegen Christoph Columbus relevant: 1492 landete der Seefahrer hier auf seiner Reise in die Neue Welt als erstes. Große Teile der Bahamas-Bewohner wurden als Sklaven mit in Richtung Mittelamerika genommen, wodurch die Bevölkerung stark schrumpfte. Später erreichten die Bahamas vordergründig als Piratenparadies Berühmtheit: Im frühen 18. Jahrhundert soll der berüchtigte Pirat Blackbeard hier gebrandschatzt haben. Heutzutage wird die Inselgruppe als parlamentarische konstitutionelle Monarchie formell von Queen Elizabeth II regiert. Die Parteienlandschaft teilt sich, ähnlich wie in den USA, hauptsächlich in zwei große Gruppierungen auf; Handelsbeziehungen bestehen vor allem mit Großbritannien, den USA und weiteren Nationen der Karibischen Gemeinschaft.

Die besten Plätze auf den Bahamas

Die Wirtschaft der Bahamas stützt sich zu großen Teilen auf den Tourismus – das liegt nicht zuletzt an der malerischen Natur. Aber wo ist es am besten? Angesichts der riesigen Zahl versteckter Buchten und von Palmen umsäumter Strände ist es schwierig, eine feste Auswahl zu treffen. Wer die schönsten Plätze der Bahamas sucht, kommt nicht an Paradise Island vorbei – die Insel liegt unweit der Hauptstadt Nassau und kann von dort aus in wenigen Minuten unkompliziert über das Wasser oder eine Brücke erreicht werden. Der dortige Strand mit dem Namen – Überraschung… – Paradise Beach erfüllt für viele Urlauber den Traum vom Entspannen in einer Umgebung, wie man sie sonst nur auf Postkarten sieht.

Wer lieber in der Hauptstadt Nassau bleibt und es wilder mag, sollte beim Aquaventure Wasserpark vorbeischauen; die riesige Anlage begeistert mit zahlreichen Wasserrutschen, die teilweise durchs Meer verlaufen und so einen Blick auf die marine Flora und Fauna ermöglichen.

Abends können Feierlustige dann in einem der Clubs auf den Bahamas auf Abenteuersuche gehen; das Nachtleben ist vielfältig und zwischen entspannten Einheimischen und Touristen aus jedem Winkel der Welt wird es nie langweilig.

Auf der Suche nach Souvenirs kann sich am nächsten Morgen ein Besuch auf dem Strohmarkt lohnen. Diesen findet man auf fast jeder der bewohnten Inseln, der in Nassau ist jedoch der größte – hier kann man bahamesische Handwerkserzeugnisse wie Hüte, Körbe, Tischmatten oder Spielzeug kaufen.

Wer schon immer von einem Urlaub im tropischen Paradies geträumt hat, ist auf den Bahamas gut aufgehoben.

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