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Die Top 10 Sehenswürdigkeiten in Aserbaidschan

 

Aserbaidschan, – ein Binnenstaat in Vorderasien, voller Traditionen und Besonderheiten, für die sich eine Reise lohnt. Zwischen dem kaspischen Meer und dem so genannten Kaukasus grenzt Aserbaidschan im Norden an Russland. Baku ist die sehenswerte Hauptstadt und eine traditionsreiche Hafenstadt, direkt am kaspischen Meer. Sehr bedeutsame Ölreserven werden bis Dato dem aserbaidschanische Gebiet zugeschrieben. Mittlerweile findet hier auch jährlich der Grand Prix der Formel 1 statt, weswegen sich ein Besuch in jedem Fall lohnt.

Die Hauptstadt Baku

Die Hauptstadt von Aserbaidschan, genannt Baku, liegt am Westufer des kaspischen Meeres. Besonders sehenswert sind die historischen Festungsmauern und Ruinen, welche noch aus dem 13. oder 15. Jahrhundert stammen. Teilweise stehen hier noch mehrere Minaretten, Basare und Bäder aus dieser Zeit. Wer sich vom Primorski Boulevard mit einer Drahtseilbahn, auf einem Hügel gelegenen Stadtpark fahren lässt, dem bietet sich eine atemberaubende Aussicht. Baku besitzt aber noch einen ummauerten Teil, die Altstadt von Baku, in dem sich der Palast Shirwan Shah befindet. Auch ist dort der bekannte Mädchen- oder Jungfrauenturm ein Besuch wert.  Im Jahre 2000 wurde er in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestädte eingetragen. Der Brunnenplatz in Baku ist voll historisch erbauter Brunnen, wo jährlich zahlreiche Festivals, Shows und andere Veranstaltungen besucht werden können.

Badehäuser

Die Badehäuser waren ein wesentlicher Bestandteil der Kultur in Aserbaidschan. Sie waren ein wichtiger Ort für Kommunikation und dem Schmieden von Plänen. Gleichzeitig dienten die Orte der Reinigung und Entspannung. Für herrschende Könige und Machthaber wurden besonders prunkvolle Badehäuser errichtet. Im Shirwan Shakh Palast befindet sich beispielsweise ein solches Badehaus, welches mit einem speziellen System aus Kanälen unter der Erde erwärmt wurde.

Tempel und Moscheen

Auch für Christen sind die atemberaubend schönen Gebetstempel und Moscheen ein Besuch wert. So stehen dort beispielsweise die „blaue Moschee“ direkt in Baku, welche zwischen 1912 und 1913 erbaut wurde und eine blaue Kuppel besitzt, und die Mohammed-Moschee, die älteste Moschee aus dem Jahr 1078-1079. Letztere wurde zu damaliger Zeit auch als Wachturm genutzt.

Naturschönheiten

Wer es eher natürlich und ruhig angehen möchte, der sollte zwingend die aserbaidschanischen Naturparks bewandern. Der Quobustan-Nationalpark ist ein staatlich gefördertes und sehr historisches Schutzgebiet. Etwa 50 Kilometer von Baku entfernt können Besucher auf 44 Quadratkilometer das Weltkulturerbe besichtigen. Die steinzeitlichen Felsenzeichnungen verzaubern ihre Besucher immer wieder aufs Neue. Selbstverständlich ist auch das Naturschutzgebiet Kobustan eine abenteuerliche Angelegenheit, denn hierbei handelt es sich um die 100 Quadratkilometer große Vulkanlandschaft südlich von Baku.

Kaspisches Meer

Wer in Aserbaidschan Urlaub machen möchte, der muss sich auch das kaspische Meer ansehen, denn es zählt zum größten Binnensee weltweit. Hier befinden sich auch die wohl größten Süßwasserreserven dieser Welt, die wichtigsten Zuflüsse sind Wolga, Ural, Kura und Terek.

Gebäude und Bauwerke

Die Christal Hall ist eine extrem große Veranstaltungsarena, welche relativ neu vor einigen Jahren erbaut wurde. Dort können rund 20 000 Zuschauer Platz finden und sich die verschiedenen Veranstaltungen ansehen. Beispielsweise wurde hier auch der Eurovision Song Contest im Mai 2012 veranstaltet. Auch das Denkmal von Richard Sorge im Zorge Park von Baku sollte besichtigt werden. Die mystische Geschichte hinter einigen Denkmälern in Aserbaidschan lassen einem Gänsehaut über den Rücken laufen.

Der Tempel des Feuers „Ateschgah“

Etwa 30 Kilometer entfernt von Baku befindet sich ein großer und einzigartiger Tempel, welcher zu damaliger Zeit, Tag und Nacht mit Fackeln beleuchtet wurde. Er war ein Zeichen des ewigen Feuers. Direkt in der Siedlung zu Surachani befindet sich dieser Tempel. Familien sollten hierhin unbedingt einen Tagesauflug unternehmen.

Essen und Trinken

Reis und Hammelfleisch, in Aserbaidschan auch „Plow“ genannt, ist das Nationalgericht der Einwohner. Diese Nahrungsgrundlagen können mit Pinienkernen, Kastanien und Gemüse oder Trockenobst aufgewertet werden. Ebenso beliebt ist die bekannte Hammelfleischsuppe „Piti“. Schaschlik vom Grill oder Pasteten mit Spinat- und Kürbisfüllungen können ebenfalls empfohlen werden. Und wer ganz besondere Delikatessen wünscht, der sollte Kaviar oder geräucherten Stör aus dem kaspischen Meer versuchen. Schwarzer Tee oder ein Gemisch aus Milch, Zitrone, Minze und Basilikum ist das Nationalgetränk in Aserbaidschan. Alkohol sollte mit Vorsicht getrunken werden.

Landessitten und Gebräuche

Aserbaidschan ist im Grunde ein recht gastfreundliches Land. Allerdings sollten Gäste sich an die einheimischen Sitten anpassen und Rücksicht auf die Gebräuche nehmen. Strandkleidung ist in den Städten untersagt, sogar Männer sollten außerhalb der Badezonen lange Hosen tragen. Zu berücksichtigen ist auch der Fastenmonat Ramadan, welcher meist im November und Dezember stattfindet. In dieser Zeit haben viele Restaurants tagsüber geschlossen.

Formel 1

Auch die Formel 1 findet seit 2016 nun auch in Baku, der Hauptstadt von Aserbaidschan, statt und ist für viele Rennbegeisterte ein absolutes Highlight. Die Strecke führt direkt durch die Innenstadt und beispielsweise vorbei am Jungfernturm, entlang der Uferpromenade und zum Platz vor dem Regierungssitz. Nico Rosberg und Daniel Riccardo sind die einzigen Gewinner bislang, welche hier gewonnen haben.

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