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Die Top 10 Sehenswürdigkeiten in Bulgarien

 

Auch das Land Bulgarien bewahrt sich seine Traditionen und bietet mittlerweile eine sehr reichhaltige Auswahl an tollen Sehenswürdigkeiten. So können Besucher verschiedene architektonische Meisterwerke bestaunen oder aber die einzigartigen Naturschönheiten genießen. Und auch die Kunst ist ein wesentliches Element der bulgarischen Kultur. Wer hierhin reisen oder Urlaub machen möchte, der sollte sich ein paar Tage für die Besichtigung einiger Sehenswürdigkeiten Zeit nehmen.

Die thrakischen Hügelgräber von Bulgarien

Es geht direkt mit der wohl ältesten Sehenswürdigkeit, den thrakischen Hügelgräbern, los. Sie stammen aus dem zweiten Jahrhundert vor Christus, wo Goldschmiede noch in den Bergwerken tätig waren. Etwa 10 Kilometer nördlich von Kazanlak befindet sich das einzige thrakische Grabmal „Schuschmanetz“. Es wurde eindrucksvoll mit Säulen im Flor und im Raum ausgestattet. Erst seit 2013 dürfen Besucher diese Elemente besichtigen. Ebenfalls findet man dort die Grabhügel Goljama Kosmatka, aus dem fünften Jahrhundert vor Christus. Dort fand man auch archäologische Kränze aus goldenen Elementen, was auf die Grabstätte eines Herrschers zurückzuführen ist.

Das architektonische Highlight Bachkovski Manastir

Während eines Aufenthaltes in Bulgarien sollte man mindestens einmal die Bergwelt der Rhodopen besuchen und sich das zweitgrößte Kloster Bulgariens ansehen. Sie steht für Architektur, Kunst und für das geistige Leben auf dem Land. 1083 wurde das Kloster von zwei Brüdern gegründet. Das Beinhaus, eine sehenswerte Kirchgruft, ist das älteste Gebäude dieser Anlage und schon zu Gründungszeiten errichtet worden.

Tsarevets – das landschaftliche Highlight in Bulgarien

Wer sich einen Tagesausflug in der Natur gönnen möchte, der sollte sich die natürliche Felsenfestung auf dem Tsarevets-Hügel ansehen. Im zweiten Reich traf man hier politische Entscheidungen, es war das geistliche Zentrum aus dieser Zeit. Besonders sehenswert, aber dennoch nicht ohne Gruselschauer zu durchleben, ist der Hinrichtungsfelsen an der Nordspitze. Dort wurden im Mittelalter Verräter hinuntergestürzt.

Die atemberaubende Höhlenlandschaft Bulgariens

Wer sich oben satt gesehen hat, der kann einmal ganz tief nach unten gehen, und zwar in die Peschtera Magura, die Labyrinthlandschaft südwestlich von Vidin. Hier befindet sich die größte Höhle in Bulgarien. Teilweise sind die Wege 200 Meter lang und mehr als fünfzig Meter breit, ebenso 20 Meter hoch. Sie wurde bereits vor etwa 7000 Jahren bewohnt, was eindrucksvoll in den Gemäldegalerien bestaunt werden kann. Wer Glück hat, der sichtet sogar Fledermäuse, welche aufgrund der feuchten und kühlen Temperaturen früher in Scharen hier wohnten.

Das Freiheitsdenkmal in Sofia

Etwa 240 Kilometer östliche von Sofia befindet sich der Schipkapass und das Freiheitsdenkmal. Zu damaliger Zeit pflasterten die Römer diesen Pass, welcher nach Südbulgarien führt. Konstantinopel und Nordbulgarien wurden mit ihm verbunden. Im Krieg fanden hier entscheidende Schlachten mit der türkischen Armee statt. Hier kämpften viele bis zum bitteren Tod.

Der Park der tanzenden Bären in Belitza

Wer von Kriegsmählern und Hinrichtungsfelsen nichts hält, der kann das Paradies der Bären, südlich von Sofia besuchen. Hier befindet sich im Rilagebirge eine 120 000 Quadratmeter große Fläche, nur für die Bären. Insgesamt leben hier 23 Bären auf hügeligen Grünflächen, Wasserbecken und extra eingerichteten Wohnungen.

Pyramiden von Stob

Wer nun in den westlichen Teil des Rilagebirges wandert, der wird in der Nähe des Dorfes Stob die Pyramiden von Stob bestaunen können. Für jeden Naturliebhaber und Wanderer ein Muss.

Das Freilichtmuseum Etara

Wer sich für alte Handwerkstraditionen aus dem 18./19. Jahrhundert interessiert, der darf das Freilichtmuseum Etara in der Nähe der nordbulgarischen Stadt Gabrovo nicht auslassen. Hier können sich Gäste noch von längst ausgestorbenen Werkzeugen und Handwerkstechniken überzeugen. Auch kleine Kunstwerke aus Metall, Holz oder Ton können hier käuflich erworben werden.

Die Hafenstadt Russe

Direkt an der Donau im Norden von Bulgarien liegt das Basarbowski Kloster und die Hafenstadt Russe. Über die dort bekannte Freundschaftsbrücke gelangt man in die rumänische Grenzstadt Giurgiu. Etwa 10 Kilometer weiter von Russe entfernt kann man das malerische Felsenkloster bestaunen, das einzige Kloster, welches noch in Betrieb ist. Das dort fließende Wasser ist übrigens heilig.

Pomorie – der Platz des Salzes und des Heilschlamms

Südlich von Nessebr liegt Pomorie. Dort befindet sich ein See, aus dem auch heute noch Salz gewonnen wird. Der dort entstehende Schlamm wird in therapeutischen Bädern verwendet und dort als Heilschlamm verwendet. Auch befinden sich hier die bekanntesten Keltereien Bulgariens, wo Gäste an schmackhaften Weinproben teilnehmen können.

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