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Die TOP 10-Sehenswürdigkeiten in Uganda 2017

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Nicht unbedingt als klassisches Urlaubs- und Touristenziel bekannt: Uganda ist dennoch eine Reise wert, denn: das Land in der Mitte Afrikas bezaubert Besucher nicht nur durch seine überaus freundlichen Bewohner, sondern vor allem durch die faszinierende Flora und Fauna. Übrigens: Das milde Klima macht einen Besuch in Uganda auch ganzjährig möglich – gerade Safaris und Rundreisen sind in Uganda überaus beliebt.

Damit Sie auf Ihrer Reise nach Uganda keine Sehenswürdigkeiten verpassen, zeigen wir Ihnen die schönsten Topspots – denn wer einmal nach Uganda reist, sollte so viel Eindrücke wie möglich sammeln. Übrigens: Aufgrund der politischen Lage empfiehlt sich vor einer Reiseplanung ein Blick in die Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes – gerade im Norden des Landes kam es in der Vergangenheit öfter zu Reisewarnungen.

Entebbe

Die ehemalige Hauptstadt des Landes liegt auf einer Halbinsel im Viktoriasee und ist daher nicht nur für Sightseeingtouren, sondern auch als Badeaufenthalt eine tolle Möglichkeit. Der Viktoriasee ist nach europäischen Maßstäben eher ein Meer und bietet daher zahlreiche Strände und Bademöglichkeiten. Ebenfalls einen Besuch wert ist der botanische Garten – hier lässt sich die Flora Ugandas in seiner vollen Pracht bewundern.

Bwindi Impenetrable Forest Nationalpark

Bwindi Impenetrable Forest Nationalpark

Wer nach Uganda reist, will Natur hautnah erleben. Eine tolle Gelegenheit bietet sich dafür im Bwindi Impenetrable Forest Nationalpark – dieser liegt im äußersten Südwesten des Landes und lockt Besucher vor allem durch die hohe Zahl der ansässigen Berggorillas. Daneben sind im Bwindi Nationalpark auch zahlreiche Affenarten sowie Elefanten und Antilopen beheimatet.

Mgahinga Gorilla Nationalpark

Das bekannteste Gorilla-Gebiet der Welt liegt zu den Füßen der Virunga-Vulkane und ist als Mgahinga Gorilla Nationalpark besonders geschützt. Besucher des Nationalparks können zum sogenannten Gorilla-Tracking ausgedehnte und geführte Wanderungen in die Natur unternehmen – allerdings ohne die Garantie, auch wirklich einen Gorilla zu Gesicht zu bekommen.

Kasubi Tombs

Der traditionelle Bestattungsort von Königen und Clanchefs liegt auf dem Kasubi Hügel in der Nähe der Hauptstadt Kampala. Die Kasubi Tombs sind dabei nicht nur spirituelle Örtlichkeit, sondern auch Besuchermagnet für Touristen aus aller Welt. Inmitten der Anlage wurde 1882 ein Palast errichtet, der in seinen Grundzügen immer noch für Besichtigungen zugänglich ist.

Albertsee

An der Grenze zur Demokratischen Republik Kongo liegt der Albertsee. Dieser ist nicht nur für seinen Fischreichtum bekannt, sondern auch für die Tatsache, dass Archäologen und Paläontologen in der ganzen Welt hier regelmäßig Ausgrabungen vornehmen, um Spuren der Menschheitsgeschichte zu verfolgen.

Bujagali-Wasserfälle

Die Bujagali-Wasserfälle befinden sich in der Nähe der Stelle, wo der Nil vom Viktoriasee abzweigt und werden seit einigen Jahren zur Stromgewinnung genutzt. Der Bau des Bujagali-Damms hat für ein das Versiegen der ehemals reißenden Stromschnellen gesorgt – nichtsdestotrotz ist ein Ausflug dorthin immer noch ein lohnenswertes Unternehmen. Besonders die Besichtigung der Nilquelle kann bei einer Erkundungstour mit dem Besuch der Bujagali-Wasserfälle kombiniert werden.

Tororo-Tierschutzgebiet

Die Stadt Tororo liegt im Grenzgebiet zu Kenia und beheimatet zusammen mit der Stadt Fort Portal das Tierschutzgebiet in der Region. Hier begeistern sowohl die zahlreichen Tierarten als auch die heißen Quellen im Gebiet Touristen und auch Einheimische. Starten Sie Ihre Tour unbedingt mit einem Leihwagen – Erkundungstouren zu Fuß sind in dem riesigen Gebiet unmöglich zu bewältigen.

Queen-Elizabeth-Nationalpark

Im Westen Ugandas liegt der Queen-Elizabeth-Nationalpark. Sein Besucherzentrum bietet neben konventionellen Möglichkeiten zur Erkundung auch die Option, bei einer Bootsfahrt Flusspferde und Pelikane in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten.

Murchison Falls

Wer ein Bild vom tropischen Dschungel in Afrika malen müsste, würde wohl die Murchison Wasserfälle als Vorlage nehmen – hier stürzt der Nil 42 Meter in die Tiefe und bietet ein einmaliges Naturschauspiel. Am Fuße der Wasserfälle befindet sich eine große Krokodil-Population, die bequem auf Nahrungsnachschub wartet, der durch die Murchison Falls angespült wird.

Rift Valley

Ebenso wie am Albertsee ist das Rift Valley ein traditioneller Ausgrabungsort für Forscher aus der ganzen Welt. Der ostafrikanische Grabenbruch zählt als Wiege der Menschheit – nirgendwo auf der Welt wurden so viele Spuren menschlicher Entwicklungsgeschichte gefunden wie hier. Wer in die eigene Geschichte reisen möchte, wird bei einem Besuch des Rift Valley auf seine Kosten kommen – die Landschaft ist sehr beeindruckend.

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