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Die Top 10 Sehenswürdigkeiten von Ghana

 

Der Staat liegt am Golf von Guinea im Westen des afrikanischen Kontinents. Dank der über das gesamte Jahr immer gleichbleibenden Temperaturen bietet sich das Land als Urlaubsziel an, welches für seine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt, Kolonialgebäude wie Forts und Festung am Meer, aber auch für kulturelle Sehenswürdigkeiten der Ureinwohner bekannt ist. Außerdem bietet das Land, neben den großen Städten, auch Nationalparks sowie Dschungel- und Wüstenregionen im Inneren.

Die grüne Oase – der Kakum National Park

Im Südwesten des Landes liegt der Nationalpark, der von einer gesamten Fläche von mehr als 350 km2 Dschungel bedeckt ist. Seit 1990 ist der Park die Heimat unzähliger Tiere und Pflanzen, darunter seltenen Arten von Löwen, Büffeln und Elefanten. Die Park Ranger werden bis heute speziell geschult, um nicht nur für Sicherheit zu sorgen, sondern auch um die Besucher über die Flora und Fauna detailliert aufzuklären. Der Park bietet dazu auch Aussichtspunkte über die Region sowie Wander- und Klettertouren an.

Fort São Jorge da Mina – Das Hauptquartier der Europäer

Das Fort wurde bereits im Jahr 1482 von den damaligen portugiesischen Kolonialherren gebaut und war nicht nur die erste Festung Portugals, sondern auch die erste europäische Bastion auf dem Kontinent. Damit ist das noch gut erhaltene Gebäude wahrlich ein Monument der Geschichte. Vor allem weil auch andere Nationen die Herren der Burg waren. Erst von den Niederländern, dann von den Dänen beansprucht, ist der Platz heute zur Ruhe gekommen. Mit historischen Werken und Kunststücken im Inneren beschmückt, dient das Fort heute als Museum, Aussichtspunkt und wichtiger Ort der Landesgeschichte.

Akosombo – der größte Staudamm der Welt

Mit einer Gesamtfläche von 8502 km² ist dieser Stausee der gewaltigste, der auf diesem Planeten zu finden ist. Auch wenn Dämme oft in der Kritik stehen, verschafft dieser der Region und der angrenzenden Ländern Energie und Reichtum für Ghana. Auch hat sich die Natur auf die Veränderung eingelassen und es haben sich weitreichende Flüsse gebildet. Der Schwarze, Weise und der Rote Volta tragen bis hoch in den Norden Wasser. Touristen ermöglicht die Wasserfläche eine einzigartige Reise über den Fluss durch das Land, zu deren anliegenden Städten und dem Digya National Park im Westen.

Das erste Tierreservat überhaupt – der Mole Nationalpark

Der 1971 gegründete National Park Mole ist nicht nur der erste Naturpark des Landes, sondern mit einer Fläche vom mehr als 4.800 km² das größte natürliche Habitat für Tiere und Pflanzen Ghanas. Obwohl der Park im Norden des Landes schwerer zu erreichen ist und die Gegend nicht unbedingt gut erschlossen ist, hat sich der Park in Mole einen Namen gemacht. In dem Park werden Safari- und Wandertouren angeboten sowie Natur- und Tierkunde unterrichtet. Sehenswert im Parks sind also nicht nur grüne Wälder und bunte Pflanzen, sondern vor allem die Artenvielfalt der Tierwelt mit beispielsweise Wasserböcken, Hyänen, Schakalen oder Leoparden.

Das Armed Forces Museum – Das Geschichtshaus

Das Fort der Kumasi wurde 1820 vom König Osei Tutu Kwamina erbaut. Er wollte damit die Küstenforts, welche von europäischen Kaufleuten gebaut wurden, an Größe und Schönheit überbieten. Weil das nicht gerne gesehen war, wurde das Haus von den damaligen englischen Besatzern zerstört, aber um 1890 wieder aufgebaut. Seitdem gilt dieses Gebäude als Haus der Geschichte der Region sowie Ghanas Ureinwohner und des Kontinents im Allgemeinen. Heilige Relikte aus afrikanischen Kulturen sowie alte Kunstwerke und Schriften sind dort zu finden.

Cape Coast Castle – Ein UNESCO-Weltkulturerbe

In der relativ zentral gelegenen in der Stadt Cape Coast ist das geschichtsträchtige Gebäude zu finden, welches um 1637 als Stützpunkt der Holländischen Besatzer erbaut wurde. In der Zeit durch viele andere Kolonialherren besetzt, ist die Festung heute ein bedeutender Platz der Geschichte des Landes und dazu ein Meisterwerk der Architektur.

Mount Afadjato – Der höchste Punkt des Landes

Obwohl der Berg im Osten des Landes mit nur 885 Metern nicht einmal die tausender Marke knackt, ist hier der höchste Punkt Ghanas zu finden. Ironischerweise ist die Internationale Kennzeichnung diese Höhemeter nicht einmal Berg, sondern nur Gipfel. Trotz dessen ist die relativ unberührte Region um Agumatsa atemberaubend schön und lädt zu Wandertouren ein. Von oben ist der Ausblick über die flache Landschaft überragend und man hat sogar guten Blick auf das Nachbarland Togo.

Bojo Beach – Sonne, Sand und Meer

Der Strand, welcher nur gute zwanzig Kilometer von der Hauptstadt Accra entfernt liegt, weist eine ganz besondere Form auf. Ähnlich wie die Standstrände in Dubai, welche allerdings dort von Menschenhand aufgeschüttet wurden, reicht der Standbereich weit in das Meer hinein. Damit gleicht der Strand eher eine riesige Landzunge, auf welcher sich Einheimische und Touristen zum Sonnenbaden treffen, Wassersport betreiben und entspannen.

Kintampo Waterfalls – Der höchste Wasserfall Ghanas

In der Nähe des größeren Ortes Kintampo im Westen des Landes ist ein wunderschönes Stück Natur noch beinahe unberührt. Wenige Kilometer vor den Toren der Stadt ist hier der höchste Wasserfall des Ladens und wahrscheinlich auch einer der schönsten der Welt zu sehen. Es gibt Touren um das Gebiet zu erkunden und das Wasserbecken bietet sich als idealer Zwischenstopp für Durchreisende sowie Badelustige an.

Nzulezo – Das schwimmende Dorf

Ganz im Südwesten des Landes ist ein kleiner See Namens Tadane zu finden. Darauf haben Stammesmitglieder der Qualata bereits vor Hunderten von Jahren das schwimmende Dorf Nzulezo geschaffen, welches bis heute nur mit einem Boot erreichbar ist. Von der UNESCO als ein zu schützendes Habitat eingestuft, ist es dennoch für Außenstehende möglich, diesen Ort zu besuchen und den traditionellen Fischfang und Lebensstil kennen zu lernen

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