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Die Top 10 Sehenswürdigkeiten von Honduras

 

Honduras ist vielleicht nicht in jedermann Sprachgebrauch vorhanden, beschreibt es doch ein eher unbekannteres Land. Vielleicht mag es für den einen oder anderes genau aus diesem Grund so attraktiv erscheinen, möglicherweise weil man typische Reise- und Urlaubsziele bereits kennt. Türkei, Ägypten oder die Schweiz, – alles schon mal gesehen! Und wenn sogar Hawaii schon besucht wurde, dann wird es vielleicht gerade deshalb Zeit für einen Trip nach Honduras und seine einzigartigen Sehenswürdigkeiten. Alte und unberührte Ruinen, Kolonialstädte, Inselarchipele und absolut traumhafte Strände warten auf Honduras. Und wir haben die Top 10 der besten Sehenswürdigkeiten auf Honduras zusammengestellt.

Die Maya Ruinen von Copán

Diese Ruinen gehören zu den bekanntesten und ältesten Ruinen von Honduras. Sie befinden sich im Westen des Landes und bereits 1.200 vor Christus sollen hier Menschen gelebt haben. Irgendwie eine sehr ehrfürchtige Vorstellung, nicht wahr? Die umliegenden Täler sollen perfekt gewesen sein, um sich zu ernähren und alles zu haben, was man zu damaliger Zeit benötigte. Schlechtes Wetter und unerwünschte Feinde wurden von den umliegenden, 2000 Meter hohen Bergen abgehalten. Man fand dort auch Granit oder andere wichtige Bauelemente, um Tempel und Altare zu errichten. Die am längsten zurückliegenden Aufzeichnungen der Maya findet man zudem auf den Treppenstufen der Tempel. Könige von Copán waren hier beheimatet. Und heute? Heute spürt man immer noch die Anwesenheit längst vergangener Völker.

Die Islas de la Bahia: Roatán, Guanaja und Útila

Rund 100 Kilometer von der honduranischen Festlandsküste von Honduras entfernt, befinden sich die berühmten Inseln. Sie stellen ein unglaubliches Erlebnis, vor allem für Taucher und Naturliebhaber, dar und verzaubern die Besucher. Sandige und schneeweiße Strände, wunderschöne und riesengroße Korallenriffe und viele andere Dinge in unberührter Flora und Fauna. Was wünscht man sich mehr in einem paradiesischen Urlaub?

Das Biosphärereservat Rio Plátano

In diesem Reservat werden die letzten tropischen Regenwaldgebiete von Zentralamerika dargestellt, welche sich auf über 5000 Quadratkilometer erstrechen. Sie ziehen sich von der Karibik bis ins Bergland bis hin zu 1300 Meter Höhe. Die Artenvielfalt gehört heute zum UNESCO Weltkulturerbe. Leider war die Gegend nicht immer so geschützt, lange rodete man die Wälder und nutzte die Flächen landwirtschaftlich. Zu sehen sind hier vor allem Pumas, Tapire oder seltene Pflanzenarten. Im Übrigen leben hier noch echte Miskito-Indianer und Pesch-Indianer, welche immer noch ohne die moderne Zivilisation leben.

Tela und Punta-Sal-Nationalpark

Nordwestlich an der Küste gelegen befinden sich weitere, sehenswerte Dinge, vor allem die Stadt ist absolut toll und einzigartig. Der Strand ist natürlich das Highlight dort, aber auch die Altstadt muss besucht werden. Sie ist immer noch im Kolonialstil vorhanden und liegt in der Nähe des Nationalparks.

Der Lago de Yojoa

Honduras kann leider nur mit sehr kleinen Binnenseen auffahren, anders als die Seen in den Nachbarländern. Allerdings sind diese umso schöner, der Schönste von ihnen ist der Lago de Yojoa. Er ist nur 90 Quadratkilometer groß und beheimatet 750 verschiedene Vogelarten. Wer sich für Vögel interessiert, der muss diesen See unbedingt aufsuchen. An den Ufern findet man Ananas-Plantagen oder auch Kaffeeanbauten.

Die Cayos Cochinos

Die Cayos Cochinos stellen zwei kleine Inseln dar, auf denen nur rund hundert Menschen leben. Die Inseln besitzen insgesamt nur rund zwei Quadratkilometer und liegen in einem Meeresschutzgebiet. Ganze 14 Koralleninseln gehören ebenfalls zu den schönen Inseln. Die Erhaltung der Unterwasser- und Meereswelt hat hier absolute Priorität, sodass sich hier auch die Zahl der Touristen stark in Grenzen hält und zukünftig halten wird. Wer dennoch einen Blick auf die schönen Inseln werfen will, der wird mit einem türkis-blauen-Wasser belohnt, weiße Sandstrände und absolut karibisches Feeling.

Semana Santa in Comayagua

Die mittelgroße Stadt Comayagua ist mit atemberaubend schönen Kolonialbauten errichtet und verziert worden. Für seine Oster-Prozessionen ist die Stadt bekannt, welche für die Einwohner sehr wichtig sind. Während einer Prozession wird der Sarg Jesu mit langsamen Schritten die alten Straßen hinweg getragen. Ein richtiges Gänsehauterlebnis, welches unbedingt erlebt werden soll. Sand- und Blumenteppiche werden vor allem am Karfreitag stundenlang und mühevoll vorbereitet.

Tequcigalpa

Tequcigalpa ist die Hauptstadt von Honduras und eine der gefährlichsten Städte dieser Welt. Dies sei vorab unbedingt zu erwähnen, denn genauer gesagt ist sie die zweitgefährlichste Stadt überhaupt. Dies bedeutet allerdings nicht, dass man sie nicht besuchen sollte oder kann. Gewalt und Kriminalität herrschen zwar leider immer noch in der schönen Stadt, wer sich allerdings anzupassen weiß, der kommt unauffällig durch den Tag. Keine teuren Kleider oder Schmuck tragen, tagsüber gehen und nicht alleine bleiben sind die Geheimzutaten für einen schönen Tag.

La Ceiba

La Ceiba hat ebenfalls einiges zu bieten, vor allem fallen die typischen Schachbrettmustereien der Kolonialstadt auf, welche sich durch die Straßen ziehen. Vor allem das karibische Meer und das Nachtleben sollte zwingend erlebt werden. Von La Ceiba aus gelangt man übrigens auch zum schönen Nationalpark des Landes. Einzigartige Stromschnellen warten auf Sie!

Rio Cangrejal

Der Cangrejal ist ein Fluss welcher sich für Rafting-Abenteurer so richtig lohnt. Hier reihen sich die Stromschnellen nur so aneinander und stellen somit das Highlight für jeden Unternehmenslustigen dar. Ganze drei Flüsse vereinen sich hier zu einem großen Fluss und machen den Rio Cangrejal so mächtig. Kurz danach fällt er knappe 300 Meter ab, direkt in das karibische Meer. Einer der steilsten Flüsse in Mittelamerika und ganz sicher nichts für Weicheier oder Angsthasen.

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