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Die Top 10 Sehenswürdigkeiten von Namibia

 

Der afrikanische Staat im Südwesten bietet mit scheinbar unendlich langen Standstränden an der Atlantikküste reichlich Platz für Badespaß und Erholung. Aber auch das Landesinnere steckt voller Sehenswürdigkeiten. Mit einem weitreichenden Arm in das Innere der Wüstenlandschaft sowie Oasen und Grünflächen ist das Land vielfältig, wie nur ein paar andere auf diesem Planeten. Es ist nicht umsonst eines der am meist besuchten Staaten des Kontinents, welcher erst seit 1994 komplett unabhängig ist. Die typisch positive und freundlich, afrikanische Lebenseinstellung, die einzigartige Kultur und Geschichte des Landes sowie die atemberaubende Natur locken jedes Jahr mehrere Millionen Besucher.

Der Ort Lüderitz und seine Naturschauspiele

Das absolute Highlight der Umgebung liegt ironischerweise in einem Sperrgebiet, ist aber dennoch mit organisierten Touren per Geländewagen oder Flugzeug von der Hafenstadt Lüderitz zu erreichen. Inmitten der diamantreichen Gegend ist der Bogenfels zu finden. Der mehr als fünfzig Meter hohe natürliche Felsbogen in der Elisabethbucht ist wahrlich ein Wunder der Natur und bietet einzigartige Fotomotive.
Falls man es bis dorthin geschafft hat, lohnt es sich die anderen Sehenswürdigkeiten zu besuchen. Zum Beispiel die verlasse Stadt Pomona, welche aufgrund des Abzugs deutscher Bergarbeiter der Natur überlassen wurde.

Die Region Epupa – Wasserfälle und eine lebhafte Natur

Der Fluss Kunene, welcher auch durch das Nachbarland Angola fließt, spendet der Umgebung Epupa das lebenswichtige Nass. Dadurch hat sich eine lebhafte Flora und Fauna entwickelt. Ganz in der Nähe der Stadt befinden sich einige Flussbetten sowie ein mehr als vierzig Meter hoher Wasserfall. Zwar sieht der schnell fliesende Strom bei der Hitze einladend aus, sollte aber aufgrund der vielen Krokodile im Wasser gemieden werden. Dafür bietet das Gebiet um den Fluss herum mindestens genau so viele Naturschauspiele und Sehenswürdigkeiten.

Bull’s Party – Ein Kunstwerk aus Granit

Auf den Hügeln des Gebiets Erongo, welches im Norden des Landes liegt, befinden sich auf einer weitsichtigen Fläche seltsame Felsformationen. Die unzähligen kugelrunden Steine sehen aus wie perfekt geformte Schneebälle, obwohl einige unter ihnen mehr als fünf Meter Durchmesser aufweisen. Damit gibt die gesamte Region ein mystisches Bild ab und ist der ideale Platz für surreale Fotografien.

Der Eco Marine Park – Raus aus der Wüste, rein ins Meer

Relativ zentral an der Atlantikküste gelegen ist der die Walvis Bay Lagune zu finden, zu Deutsch Walfischbucht. Und den Namen trägt die Stadt nicht ohne Grund. Mit einem einfachen Kajak kann bereits einhundert Meter vor der Küste Pelikane, Robben, Delfine sowie Buckelwale sehen. Natürlich werden auch Bootstouren für größere Entfernungen angeboten, aber der Gefühl auf einem kleinen Kajak inmitten des Atlantiks zu paddeln, ist schon etwas Besonderes.

Mashi River Park – Safari auf einem Boot

In dem lang gezogenen Gebiet des Landes, welcher wie ein Arm weit in den Kontinent hinein reicht und sogar an vier unterschiedlichen Ländern grenzt, ist es möglich auf dem Kwandofluss, die Umgebung zu erkunden. Um den Fluss versammeln sich Elefanten, Löwen, Krokodile, Büffel und vieles mehr um Wasser zu tanken und sich von der Hitze zu erholen. Sogar einige traditionell lebende Stämme sind während der Bootstour zu sehen.

Ein Museum der anderen Art – Der Stamm der Mafwe

Auch wenn der Name zunächst abschreckend klingen mag, wurde hier etwas fast Einzigartiges geschaffen. Der noch traditionell lebende Stamm der Mafwe lässt unter Beschränkung Besucher bei sich wohnen und teilt mit ihnen ihre Geschichten und lehrt ihre Lebensweise. Das Angebot wurde mit einer Kulturorganisation ins Leben gerufen. Dem Stamm und der Organisation war es am wichtigsten, dass es den Menschen möglich ist, deren Tradition fortzuführen, auch wenn der Rest der Umgebung sich weiterentwickelt oder Besucher kommen.

Die Damara – Ein weiteres lebendiges Museum

Aufgrund diesem Museums, ist das der Mafwe nicht ganz einzigartig, den im Norden des Landes befindet sich der Stamm der Damara, welche ebenfalls Besucher empfangen. Das Besondere daran ist, dass dieser Stamm der älteste des Landes ist. Aber auch die Gastfreundschaft der Stammesmitglieder ist unglaublich und es wird zusammen gegessen, getrunken, getanzt und nachts Geschichten erzählt.

Harnas Wildlife Foundation – Ein Waisenhaus für Tiere

Im Osten des Landes fand das private Projekt, welches verletzten oder zu jungen Tieren einen sicheren Ort gibt, die sonst in der freien Natur nicht überlebensfähig wären. Dort zu finden sind vor allem wilde Tiere, darunter auch Löwen und Nashörner. Eine Besonderheit des Parks sind die mehr als dreißig Wildhunde, welche zu einer der stark gefährdeten Tierarten weltweit gehören. Besucher sind in der Lage mit einem geschlossenen Geländewagen samt Führer, sich einen Einblick in die wilde Welt zu verschaffen.

Gondwana Canyon Park – Der afrikanische Grand Canyon

Im Süden des Landes liegt das Naturschutzgebiet Gondwana und bietet Besuchern ein unglaubliches Erlebnis. Der mehr als 125.000 Hektar große Park bietet unzähligen Tieren eine Heimat und die Schluchten der Gegend sind atemberaubend. Das sonst flache Land schießt hier in die Höhe, ist aber durch lang gezogene Schlangenlinien, welche zum Teil mehrere hundert Meter tief sind, bis zum Horizont gekennzeichnet. Es gibt reichlich Touren, um das Gebiet zu erkunden und zeigt die besten Aussichtspunkte über die menschenleere Landschaft.

Der Blick nach oben – Sternenbeobachtung am Gamsberg

Nachdem der größte Teil des Landes von Sand bedeckt ist, ist vielerorts weder Licht noch Strom vorhanden. Aufgrund der ausbleibenden Lichtverschmutzung als auch der so gut wie nicht vorhandenen Luftverschmutzung ist nachts der Blick in den klaren Sternenhimmel etwas ganz Besonderes. Der Gamsberg ist der größte Tafelberg des Landes, welcher weltweit einer der besten Plätze für Sternenbeobachtungen ist. Bilder mit langer Belichtungszeit schaffen unglaubliche Motive und geben gleichzeitig Einblick in die unendlichen Weiten des Universums.

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