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Einmalrundum.ch – zwei Schweizer reisen um die Welt


Einmal rund um die Welt
, ein Jahr Langzeiturlaub, weit weg von Stress und Alltagsproblemen – das war der Plan von zwei Schweizern. Thomas und Stefan, zwei Männer mit ganz normalen Jobs, Wohnungen und Familie entdecken den Drang nach mehr. Sie beschließen, einmal alles hinter sich zu lassen um fremde Länder und Kulturen kennenzulernen. Sie kündigen ihre Wohnungen und ihre Anstellungen, um das Nomadenleben kennenzulernen. Und was danach kommt? Wissen der Banker und der Wissenschaftler selbst noch nicht. Klar ist nur, dass ein ganzes Jahr weg wollen und dabei die Weltkugel einmal umrunden möchten.

Damit Freunde und Familie immer wissen, wo die beiden Weltenbummler sich gerade aufhalten, schreiben sie eine Internetblog, Einmalrundum.ch, in dem Sie Ihre Erfahrungen und Abenteuer festhalten. Neben schriftlichen Berichten stellen die beiden vor allem auch Videoclips und Bilder online, die ihre Trips anschaulich machen.
Kurz vor Ihrer Reise haben die zwei jungen Männer keinen genauen Plan, an welchem Tag sie im Laufe des kommenden Jahres wo sein werden, aber eine grobe Route. Als es im August 2010 dann endlich los geht, freuen sich Stefan und Thomas am meisten darauf, ihre Krawatten für eine lange Zeit gegen ihre Badeshorts tauschen zu können. Sie sind sich aber auch sicher, dass sie Positives, wie eine saubere Toilette, ein bequemes Bett und den Halt ihrer Familien vermissen werden.

Erste Station: Südamerika

Als der Flieger abhebt, starten die Weltreisenden nach Santiago de Chile. Die Reise ist lang und holprig, aber die Abenteuerlust noch viel zu groß, um sich von solchen Kleinigkeiten aus der Bahn bringen zu lassen. In Chile beginnt die im ganze fünf Monate lange Reise der beiden durch den lateinamerikanischen Kontinent. Dabei ist ihr meist genutztes Fortbewegungsmittel ein Reisebus. Doch schnell wird den beiden klar, Busfahren ist nicht gleich Busfahren – die Straßen in Südamerika sind steinig und kurvig, die Berge hoch.

Stefan und Thomas lassen sich von der Schönheit der südamerikanischen Landschaft in den Bann ziehen und besteigen die ersten Berge. Auf über 4200 Höhenmetern können sie in Bolivien Vulkane und schönste Seen bestaunen, dafür aber fällt das Atmen schwer. Die Luft wird so dünn, dass ihnen jede Bewegung schwer fällt, aber es lohnt sich, was auch die Bilder beweisen, die die beiden regelmäßig schießen. Nachdem die bolivianische Grenze, die übrigens aus einer kleinen, schäbigen Hütte besteht überquert ist, machen die beiden sich weiter auf in Richtung Zentralamerika. Auf dem Weg kassieren Sie weitere Einreisestempel in Peru und Ecuador. Sie entdecken den Machu Picchu, aber vor allem auch die etwas spezielle Art der Einheimischen. Außerdem lernen sie endlich, wofür die vielen Tüten im Reisebus gut sind – denn die Straßen werden noch schlechter.

Um sich von den Auf und Abs der bisherigen Reise etwas zu erholen, fliegen Stefan und Thomas auf die von Ecuador nur 1.000 Kilometer entfernt liegenden Galapagos-Inseln. Dort begegnen sie faszinierenden Tieren, wie faulenzenden Seelöwen und riesigen Landschildkröten. Doch leider bringen die im Panama-Strom liegenden Inseln auch den ersten Rückschlag mit sich, ihre gesamte Kameraausrüstung wird gestohlen. Es folgt der erste Stopp in Zentralamerika, die Karibikküste von Costa Rica. Auch hier gibt es eine große Artenvielfalt und viel Traumstrände zu bewundern. Und endlich wird auch eine adäquate Ersatzkamera gefunden. Die Reise geht weiter durch Guatemala, bis hin nach Belize, wo die beiden Weltenbummler Weihnachten fernab der Heimat, dafür aber bei strahlendem Sonnenschein und mit Reggae-Sound feiern. Von der Karibik geht es weiter nach Mexiko, wo besonders die Maya Ruinen und die vielen Tropfsteinhöhlen Eindruck auf Stefan und Thomas machen. Mexiko ist letzte Land des lateinamerikanischen Kontinents gewesen, den die beiden sich angesehen haben. Jetzt fliegen sie mitten in das westliche Leben, nach San Francisco, wo sie vier Tage Zivilisation, eine lange Dusche, aber vor allem auch den Vorteil einer Waschmaschine genießen.

Die Vielfals Asiens

 

Von den USA aus steht der nächste Kontinent, Asien, auf dem Plan der beiden Männer. Hier starten die beiden mit einem Urlaub vom Urlaub und lassen sich für vier lange und faule Wochen auf den südlichen Inseln Thailands nieder. Sie gehen viel Tauchen und besuchen Süßwasser-Flussdelphine. In Kambodschas Hauptstadt Phnom Penh ist die Schönheit des kristallklaren Wasser schnell vergessen, als die beiden Männer auf die Konsequenz der traurigen Geschichte des Landes treffen: Aufgrund des Völkermords in den 1970er Jahren leben in Kambodscha fast nur noch junge Menschen. Auch auf den Philippinen verspüren die Abenteurer noch einmal den Drang sich nicht zu hetzen, sondern die Walhaie, das Schnorcheln und die vielen Korallenriffen für einen längeren Zeitraum zu genießen. Weiter geht es mit dem Ziel Indonesien, wo sie den berühmtesten Vulkan von Java, den Mount Bromo, besteigen. Nach der Anstrengung finden sich die beiden erneut auf einer paradiesischen Insel wieder, auf Bali. Schon bei der Inselanfahrt treffen Sie auf Delfine und ansere spannende Wassertiere, wie die seltenen Mola Mola (Mondfische). Nach weiteren fünf Monaten voller Abenteuer, verlassen Stefan und Thomas schweren Herzens den asiatischen Kontinent. Am waren Sie von den atemberaubenden Bilder der weißen Sandstrände und den Unterwassergängen mit aufregenden Tieren wie Haien, Delfinen und vielen anderen beeindruckt.

Das Land der Känguruhs

Als letzten neuen Kontinent erkunden die beiden Männer Australien. Hier landen Sie im Nordosten des Landes und beschließen zum ersten Mal, dass sie sich nicht mehr auf die öffentlichen Verkehrsmittel verlassen wollen und kaufen sich ein Auto. Das ungestüme Gefährt wird auf den Namen „Brunhilde die Wilde“ getauft und los geht die Outback-Tour. Über Steine und schlechte Straßen ist der Weg langsam und mühsam. Aber dank der Kängurus, der schönen Natur und den vielen roten Felsen, lassen sie sich das gerne gefallen. Schon auf dem Weg nach Perth, treffen Thomas und Stefan ein zwei nette deutsche Frauen wieder, mit denen sie schon in Malaysia schöne Stunden verbracht haben. Immer wieder bis hin nach Sydney an der Ostküste Australiens, kreuzen sich die Reisewege der vier. Von Australien geht es noch ein letztes Mal tauchen, auf den idyllischen Fiji-Inseln und im Shark Bay erkunden die beiden eine neue Seite der Unterwasserwelt und müssen auch zum ersten mal schlucken, als sie so viele Haie um sich herum schwimmen sehen.

Tauchvideo von Thomas & Stefan

Danach treten Thomas und Stefan die Rückreise an: Über Bali, Indien und Rajasthan, das Land der Maharajas fliegen Sie zurück nach Zürich. Hier landen Sie Ende 2011 kurz vor Weihnachten nach insgesamt 16 Monaten Reiselust und Abenteuer in der kalten und verschneiten Schweiz. Dort freuen sie sich ihre Familie und Freunde wieder in den Arm nehmen zu können und bei leckerem Raclette Essen vielen abenteuerliche Geschichten erzählen zu können. Alles Stories und Erlebnisse könnt ihr auf der Homepafe der beiden www.einmalrundum.ch nachlesen.

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