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Mit dem eigenen Auto durch Europa: Ein Roadtrip als Urlaubserlebnis

Manche suchen lange nach einem passenden Angebot, um Urlaub zu machen. Ist das Hotel gut? Wie sind die Freizeitangebote? Kann man gleichzeitig noch etwas vom Land sehen? Wer Spaß am Autofahren hat, kann auch etwas scheinbar Verrücktes machen – einfach mit dem Auto verreisen. Ein Roadtrip als Abenteuer-Urlaub, wenn man so will. Und so verrückt ist das im Grunde genommen gar nicht.

Vorteile liegen auf der Hand

Autofahren kann Spaß machen, ja, sogar entspannend sein. Gerade, wer im Büro ständig unter Strom steht, für den kann selbst eine Autobahnfahrt schon wie Urlaub sein. Das lässt sich ausnutzen – warum nicht mal einen Roadtrip durch Europa planen? Das hat durchaus einige Vorzüge, die man bei einem gebuchten Urlaub erst einmal suchen müsste: Man lernt Leute kennen (wenn man möchte), sieht etwas vom Land oder den Ländern, ist hochgradig flexibel und kommt dabei oft auch recht günstig weg.

Entscheidung: Ein Land oder viele Länder bereisen?

Natürlich kommt es ein wenig auf die persönliche Präferenz an, aber grundsätzlich kann man sich die Frage stellen, wo man eigentlich hin möchte. Oder anders ausgedrückt: Bei einem Roadtrip-Urlaub kann die Frage gestellt werden, was alles vorbei kommen soll. Denn man kann natürlich eine Rundreise in Angriff nehmen, sodass möglichst viele Länder Europas auf der Route „abgearbeitet“ werden. Man kann aber auch ein Land auswählen und dieses bereisen. In der Hinsicht sind Deutschland und auch die anderen Alpenländer gut gelegen. Sie sind relativ zentral, sodass es zumindest kein unmögliches Vorhaben ist, während des Urlaubs in das Land zu kommen, in das man reisen möchte.

Für eine Rundfahrt innerhalb eines Landes eignet sich naturgemäß ein großes Land am besten. Dankbare Beispiele dafür sind Frankreich, Spanien oder Italien. Möchte man hingegen möglichst viel sehen, kann die Rundreise auch mit kleineren Ländern beginnen. Wer ohne konkretes Ziel losfährt, sollte sich aber zumindest entscheiden, in welche Himmelsrichtung es geht.

Flexibilität dank offener Grenzen

In jedem Fall innerhalb der EU, aber auch in den Ländern, die unmittelbar angrenzen wie der Schweiz oder Norwegen, herrscht Reisefreiheit. Mit einem Personalausweis kann man, falls die Grenze überhaupt kontrolliert wird, ein- und ausreisen. Das macht auch kurzfristige Entscheidungen für Zwischenziele möglich. Falls es von Deutschland aus gesehen in Richtung Westen gehen soll, kommen einige lohnenswerte Landschaften vorbei: Belgien, Niederlande, Luxemburg, Frankreich, Spanien, vielleicht sogar Portugal – und wenn Sie einmal in (Nord-) Frankreich sind, haben Sie sogar die Option im Eurotunnel nach Großbritannien zu fahren.

Nach Osten hin lohnen sich selbstverständlich die Länder wie Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Slowenien oder Kroatien. Im Süden winken die Schweiz, Liechtenstein, Österreich und Italien. Brechen Sie nach Norden auf, warten Dänemark, Norwegen, Schweden und je nach Zeit auch noch Finnland.

Wo kann man unterkommen?

Große Flexibilität hat zumindest an einer Stelle ihren Preis: Man muss sich selbst um eine Bleibe für die Nacht kümmern. Nimmt man einen Wohnwagen mit, erübrigt sich die Frage, denn dann tut es ein beliebiger Parkplatz. In einem Pkw sieht das anders aus. Problematisch ist das jedoch nicht, denn es gibt so gut wie weltweit Hotels, die an Autobahnen gelegen sind. Andernfalls besteht auch die Möglichkeit, ein bisschen abseits der Fernstraßen eine Bleibe zu finden. Hier kann sich das Smartphone als nützliche Hilfe erweisen. Karten-Apps wissen in der Regel, wo man übernachten kann und bieten zudem weitere Informationen wie Preise und Bewertungen. Im Sommer wird die EU zudem die Roaming-Kosten verpflichtend abschaffen, sodass man innerhalb der EU zu Inlandskonditionen surfen kann, womit der Urlaub noch einmal angenehmer wird.

Vorbereitungen treffen: Das Auto auf Vordermann bringen

Doch nun zum Technischen. Denn trotz großer Spontanität will ein solches Unternehmen gut vorbereitet sein. Zumindest die Maschine sollte durchhalten, will man mehrere tausend Kilometer, mehr oder weniger am Stück, auf jeden Fall aber weit weg von Zuhause, abreißen. Selbst ein relativ neues Auto kann den Belastungen unter Umständen nicht gewappnet sein – und selbst wenn: Unterschätzen Sie nicht, wie weit Sie fahren werden! Diverse Autowerkstätten bieten als Service-Leistung einen Urlaubscheck an. Davon können Sie Gebrauch machen, um in Erfahrung zu bringen, was alles am Fahrzeug gemacht werden müsste. Eine gute Idee ist auf jeden Fall der Austausch sämtlicher Flüssigkeiten. Falls Verschleißteile oder andere Komponenten gewechselt werden müssen, können Sie noch etwas Geld sparen, wenn Sie ihre Teile zum Beispiel bei www.Autoteiledirekt.de bestellen und in einer DIY-Werkstatt selbst einbauen.

Vorsicht: Andere Länder, andere Sitten

Ein Wort der Warnung sei noch angebracht: Hierzulande ist man die Verkehrsregeln und allgemeinen Sitten gewohnt, weiß aber nicht zwingend, wie das im Ausland ist. Brauche ich eine Warnweste? Wie schnell darf ich innerorts und außerorts fahren? Muss ich auch am Tag mit Licht fahren und reicht Tagfahrlicht? Da im Ausland die Bußgelder zuweilen erheblich höher liegen als in Deutschland und man mit den Regeln nicht allgemein vertraut ist, lohnt sich ein Blick in Reiseratgeber wie jenem vom ADAC, um zu erfahren, was es von Gesetz Wegen zu beachten gilt.

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