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Kein Frust bei Stau auf der Autobahn

Mit dem Beginn der Schulferien verschiedener Bundesländer in Deutschland beginnt auch die Stausaison. Ob kilometerlanger, stockender Verkehr oder gar kein Weiterkommen – Staus auf der Autobahn führen bei den meisten Menschen zu Stress und können die Vorfreude auf den Urlaub trüben. Lesen Sie bei uns, wie Sie Frust im Stau vermeiden.

Europas Staustrecken

Nicht nur auf deutschen Autobahnen wird es jedes Jahr eng, vor allem in den typischen Reiseländern wie der Schweiz, Österreich und Italien kommt es häufig zu langen Staus. Besonders an Baustellen und Grenzübergängen kommt es in den Sommermonaten immer wieder zu Verkehrsbehinderungen. Zwar soll das Anfang Juli in Kraft tretende Wochenendfahrverbot für LKWs für eine Entlastung der Autobahnen sorgen, dennoch müssen Reisende vor allem auf folgenden Strecken mit hohem Verkehrsaufkommen rechnen:

  • A5 zwischen Frankfurt und Basel (Deutschland)
  • Brennerautobahn A13 zwischen Innsbruck und Brenner (Österreich)
  • Ost-Autobahn A4 zwischen Wien und Budapest (Österreich/Ungarn)
  • Gotthard-Route A2 vor dem Gotthardtunnel (Schweiz)
  • A22 zwischen dem Brenner und Modena (Italien)
  • A9 ab Orange und Nimes bis Montpellier (Frankreich/Spanische Grenze)

Staus vermeiden

Um Stau zu vermeiden, sollten Sie das Autofahren zu Stoßzeiten vermeiden. Besonders Freitag nachmittags zwischen 14.00 und 18.00 Uhr, sowie Samstag morgens herrscht ein hohes Verkehrsaufkommen. Beginnen Sie Ihre Reise stattdessen nachts oder in den frühen Morgenstunden. Kurz bevor Sie losfahren, sollten Sie sich nach Staus erkundigen und im Notfall Ihre Reise einige Stunden verschieben. Informationen zu aktuellen Staus erhalten Sie im Internet, über das Radio oder unter der kostenlosen Rufnummer des ADAC:

Hotline zur Verkehrslage: 0800/510 11 12 (Mo.-Sa. 8.00 bis 20.00 Uhr)

Vor allem Strecken mit Baustellen sollten bei Ihrer Streckenplanung gemieden werden. Verlassen Sie sich zudem nicht auf Ihr Navi, wenn es eine Stauumfahrung vorschlägt. In den meisten Fällen herrscht dort mehr Verkehr als auf der regulären Strecke. Um einen Stau zu verhindern, sollten Sie zudem immer gleichmäßig schnell fahren und sich dem Verkehrsfluss anpassen. Vermeiden Sie außerdem ständiges Spurwechseln – in der Regel sind alle Spuren gleich schnell. Der Eindruck, dass es links schneller vorangeht, täuscht.

Tipps gegen den Staustress

Egal, ob Sie eine lange Strecke von mehreren hundert Kilometern vor sich haben oder nur einen kurzen Abstecher zu Verwandten machen: Während der Sommerferien besteht fast überall Staugefahr. Nehmen Sie deshalb immer ausreichend Getränke und Lebensmittel mit. Hierbei empfehlen sich vor allem Dinge, die auch ohne Kühlung frisch bleiben, wie beispielsweise Obst. Verzichten Sie auf Produkte wie Schokolade oder Softgetränke, die erwärmt nicht mehr schmecken. Vor allem wenn Kinder mit im Auto sitzen, sollten Sie sich bereits vor der Reise über Unterhaltungsmöglichkeiten während eines Staus Gedanken machen. Schlechte Laune erhöht vor allem beim Fahrer das Stresslevel. Hörbücher, Filme sowie Spiele lenken auch die Kleinsten ab. Auch sollten Sie sich und Ihre Mitinsassen vor Hitze schützen. Neben einer Klimaanalage sind auch Sonnenblenden und Rollos ein geeigneter Schutz. Da bei Vollsperrungen ein Stau auch die ganze Nacht dauern kann, sollten Sie ebenfalls Decken und Kissen dabei haben.

Generell gibt es in den meistens Fällen kein hundertprozentiges Mittel, Staus auszuweichen. Seien Sie deswegen immer vorbereitet, sodass das Stresslevel der Fahrzeuginsassen gering gehalten und die Vorfreude auf den Urlaub nicht getrübt wird.

Miriam Gebbing

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