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Die TOP 10-Sehenswürdigkeiten in Indonesien 2017

 

Das Reich der 1000 InselnIndonesien, punktet vor allem durch seine Vielseitigkeit der Landschaften und der unvergleichlichen Unterwasserwelt. Ob tropischer Regenwald, riesige und oft auch noch aktive Vulkanberge oder gefährliche Steilküsten – hier wird Ihnen eine Menge geboten. So ist es nicht verwunderlich, dass jährlich immer mehr Menschen die lange Reise in das Tropenland antreten. Die beste Jahreszeit, um auf Entdeckungstour zu gehen, bietet sich von April bis Ende Oktober. Danach setzt die Regenzeit ein. Zwar schüttet es nicht den ganzen Tag wie aus Eimern, die kurzen aber heftigen Regenschauer sollten dennoch nicht unterschätzt werden. Warm ist es dort jedoch das ganze Jahr über: mit einer durchschnittlichen Temperatur von 26 Grad sollten Sie rechnen und beim Packen des Koffers an die sehr hohe Luftfeuchtigkeit vor Ort denken. Taucherfans werden die vielfältigen Unterwassergänge lieben und an Land können die mystischen Tempel entdeckt werden. In unserer Top 10 haben wir für Sie die schönsten Highlights herausgestellt.

1. Bali

Die traumhafte Insel Bali liegt im Indischen Ozean und ist jährlich ein sehr beliebtes Reiseziel vieler Touristen – und das aus gutem Grund: Die traumhaften Sandstrände, die einzigartigen Tauch- und Surf-Reviere sowie die geheimnisvollen Tempelanlagen versprechen einen unvergesslichen Abenteuerurlaub auf der indonesischen Insel. Entgehen lassen sollten Sie sich den Tanah-Lot-Tempel dabei auf keinen Fall. Dieser liegt auf einer kleinen Insel im Südwesten Balis und kann bei Ebbe auch zu Fuß erreicht werden. Der Mount Gunung Agnung, welcher auf einer Höhe von 3142 Metern liegt, ist vor allem mit einem ortskundigen Führer eine Besteigung wert. Delphine in freier Natur können Sie in Lovina beobachten und abends kehren Sie am besten in Jimbaran ein. Dort reiht sich ein Strandrestaurant neben das andere, mit Tischen direkt am Meer. Zum Verzehr gibt es den Fang des Tages und ganz kostenlos dazu bekommen Sie einen wunderschönen Sonnenuntergang geboten.

2. Lombok

Balis Schwesterinsel Lombok ist eine mittlerweile gern gesehen Alternative zum lebhaften Bali. Zwar versuchen die Einwohner den Tourismus zu fördern, Urlauber genießen jedoch die eher weniger überlaufene Insel. Die beliebtesten Orte auf Lombok sind die Strände im Süden und Westen in Senggigi und Kuta. Diese ziehen sich zehn Kilometer entlang der Küste und bieten eine tolle Möglichkeit, den Alltag hinter sich zu lassen. Vor allem Naturliebhaber und Aktivurlauber kommen voll auf ihre Kosten. Bergwälder, Wasserfälle und Reisfelder können auf Erkundungstouren entdeckt werden. Auf keinen Fall verpassen sollten Sie sich den Feuerberg, der auf einer Höhe von 3726 Metern liegt. Der Aufstieg dauert zwar einige Tage und wird von einem kompetenten Bergsteiger organisiert, jedoch lohnt sich der Blick, welcher bei gutem Wetter bis nach Bali reicht, allemal. Die Ureinwohner, auch Sasak genannt, bieten in ihren kleinen Dörfern die verschiedensten Handwerkskünste an, die sicherlich als schönes Souvenir oder Erinnerungsstück dienen. Von Lombok aus erreichen Sie die Gili-Inseln per Boot in etwa einer Stunde, sodass die Insel auch bei Backpackern ein beliebtes Reiseziel ist.

3. Raja Ampat

In Raja Ampat kamen selbst Forscher nicht mehr aus dem Staunen heraus. Mehr als 450 Spezies riffbildender Korallenriffe wurden dort entdeckt – in der Karibik sind bislang rund 70 Arten bekannt. Die im Indopazifik gelegene Insel befindet sich westlich von Neuguinea und schien aufgrund der abgelegenen Lage eher uninteressant für Besucher. Doch die Unterwasserwelt sollten sich Tauchbegeisterte nicht entgehen lassen. An kaum einem anderen Ort auf der Welt bekommen Sie eine solche Vielfalt geboten. Weitere Informationen zu der Insel finden Sie auf hier.

4. Komodo Insel

Die Komodo Insel befindet sich inmitten der Sudaninseln, welche die drei kleineren Inseln Komodo, Padar und Rincah einschließt. Benannt wurde das Reservat nach dem weltweit größten Reptil, dem Komodowaran, der bis zu drei Meter groß und 30 Kilogramm schwer werden kann. Zu dessen Schutz wurde der Nationalpark 1980 gegründet und zählt seit 1991 zum UNESCO Weltnaturerbe. Heute stehen dort die gesamte Flora und Fauna, auch im maritimen Bereich, unter Schutz. Ein Tagesausflug lohnt sich hier unbedingt. Taucher schätzen die Artenvielfalt und Wanderer die Vielseitigkeit der Natur. Hier erfahren Sie alle wichtigen Informationen über den Komodo Nationalpark.

5. Yogyakarta

Yogyakarta ist eines von zwei verbliebenen Sultanaten Indonesiens und liegt an der Südküste der Insel Java. Insbesondere die traditionelle Lebensweise der Einwohner sowie die einzigartige Architektur und der spirituelle Charme sind einen Besuch wert. Der alte Hindutempel von Prambanan sieht aus wie eine riesige Sandburg, ganz im Gegensatz zu dem mit Gold überzogenen Palast des Sultans, welcher zusätzlich mit Juwelen verziert scheint. In Yogyakarta befindet sich außerdem einer der aktivsten Vulkane Indonesiens und einer der gefährlichsten der Welt, der Merapi. Die Stadt bietet daneben einen optimalen Ausgangspunkt zu den Tempelanlagen in Borobudur.

6. Jakarta

Jakarta, die Hauptstadt Indonesiens, ist zeitgleich mit fast zehn Millionen Einwohnern die größte Stadt Südostasiens. Die lebhafte Stadt besticht durch ihren vielseitigen Charme, da es jährlich viele Immigranten dorthin verschlägt. Im Süden liegt das Geschäfts- und Einkaufsviertel, auch Blok M genannt. Die günstigen Preise, die natürlich noch verhandelbar sind, laden zum Shoppen ein. Auch das wilde Nachtleben findet hier seinen Ausgangspunkt. Sehenswert ist weiterhin der Jakarta-Tower, dessen Bau 2004 Begann und bis heute noch nicht fertiggestellt wurde. Dieser sollte das mit einer Höhe von 558 Metern zweithöchste Gebäude der Welt werden. Zudem gibt es in Jakarta auch einige Museen zu sehen. Das Jakarta Museum ist in einem der ältesten Gebäude der Stadt beheimatet und ist am alten Rathausplatz zu finden. Hier wird eine große Sammlung von alten Landkarten, Waffen, Möbeln und anderen Relikten ausgestellt.

7. Tanjung Puting

Den Nationalpark Tanjung Puting Wildlife Reserve finden Sie in der indonesischen Provinz Zentralkalimantan im Süden der Insel Borneo. Zurückzuführen ist das Resort auf zwei Wildreservate, welche von der niederländischen Kolonialregierung in den 1930er Jahren gegründet wurden. Erst 1987 wurden beide zusammengelegt und bekamen dann ihre heutigen Namen. Der 305000 Hektar große Park wurde 1996 nochmals um 4150 Quadratkilometer erweitert und zählt seit 1977 zum UNESCO Biosphärenreservat. Die Anreise ist zwar eher beschwerlich, da diese auf einem Boot erfolgt. Diese sowie weitere Entdeckungstouren können Sie jedoch im Vorfeld buchen und sich von der einzigartigen Dschungellandschaft und den fast 6000 beheimateten Orang-Utans verzaubern lassen.

8. Bunaken

Bunaken liegt in der Celebessee, drei Kilometer vor dem Festland von Nord-Sulawesi in der Nähe von Mandao. Das Dorf befindet sich an der Südspitze der Insel und nur etwa 900 Menschen sind dort beheimatet. Beliebt ist das Gebiet vor allem bei Tauchern und Schnorchelbegeisterten. In dem dort ansässigen Unterwassernationalpark, der 750 Quadratkilometer groß ist, können Sie rund 70 Prozent aller im Pazifik lebenden Fische beobachten. Die beste Zeit dafür bietet sich zwischen April und November, zur Trockenzeit.

9. Gilli Inseln

Die Gili Inseln bestehen aus einer Inselgruppe aus drei kleineren Inseln Gili Trawangan, Gili Meno und Gili Air, die nur wenige Meter über dem Meeresspiegel liegen. Diese befinden sich in der Balisee vor der Nordwestküste der Insel Lombok. Hier finden Sie einen Ort völliger Ruhe und Entspannung. Die unzähligen kleinen Badebuchten mit den traumhaften weißen Sandstränden laden zum Verweilen und Relaxen ein. Gepflasterte Straßen und damit Autos oder Motorräder suchen Sie auf den Gili Inseln vergeblich. Wichtigstes Fortbewegungsmittel sind Pferdekutschen. Kleine Cafés erstrecken sich entlang der Küste und unterhalten Sie mit Reggae Musik. Möchten Sie ein paar Tage dort verbringen, bietet die größte Insel Gili Trawangan komfortable Übernachtungsmöglichkeiten.

10. Borobudur

Borobudur liegt etwa 40 Kilometer von Yogykarta entfernt auf der Insel Java und ist einer der bekanntesten buddhistischen Tempelanlagen Südostasiens. Diese wurden im achten und neunten Jahrhundert über einen Zeitraum von 75 Jahren erbaut. Zwei Millionen Steinblöcke wurden dazu verwendet. Seit 1991 gehört die Tempelanlage zum UNESCO Weltkulturerbe, da sie als bedeutendstes Bauwerk des Mahayana-Buddhismus auf Java gilt. Auf der quadratischen Grundfläche mit einer Länge von 123 Metern ragen neun Stockwerke in den Himmel. An den Wänden der Galerie finden Sie Flachreliefs, welche das Leben des Buddhas abbilden. Auf der Homepage finden Sie weitere nützliche Informationen zu der Tempelanlage.

Hier stellt die UNESCO die Tempelanlage vor

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