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Die TOP 10-Sehenswürdigkeiten in Kenia 2017

 

Insbesondere für Naturliebhaber lohnt sich eine Reise nach Kenia allemal, denn das ostafrikanische Land hat eine vielfältige Landschaft, Flora und Fauna zu bieten. Zahlreiche Nationalparks zeigen Ihnen die Einzigartigkeit Kenias. Auch eine Safari werden Sie mit Sicherheit nicht mehr so schnell vergessen, denn nur hier haben Sie die Möglichkeit, den wilden Tieren so nah wie nirgendwo sonst zu sein. Dazu laden traumhafte, weiße Sandstrände zum Erholen ein – gerade Wassersportler kommen hier auf ihre Kosten. Daher sollten Sie Kenia auf jeden Fall während einer Rundreise erkunden, um möglichst viel von dem Land miterleben zu können. Lesen Sie auch unseren Artikel über die schönsten Reiseziele in Südafrika.

1. Mombasa

Mombasa, die zweitgrößte Stadt des Landes, verfügt über den bedeutendsten Seehafen im ostafrikanischen Raum und stellt somit einen wichtigen Wirtschaftsstandort dar. Wenn Sie in die Stadt hineinfahren, empfängt Sie bereits deren Wahrzeichen. Über der „Moi Avenue“ thronen die sogenannten „Tusks“. Die vier Stoßzähne bestehen aus Aluminium und kreuzen sich spitz hoch über der Straße. Das Gebilde stellt ein überdimensional großes „M“ dar, welches für Mombasa steht. Vor Ort bekommen Sie auch ein UNESCO Weltkulturerbe zu Gesicht: An der alten Hafeneinfahrt steht ein portugiesischer Festungsbau, „Fort Jesus“, welches heute zum kenianischen Nationalmuseum gehört und für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Sehenswert ist zudem das historische Stadtzentrum, auch „Old Town“ genannt. Dieses erkunden Sie am sichersten mit einem ortskundigen Touristenführer.

2. Rift Valley

Eine der eindrucksvollsten Landschaften in ganz Kenia ist ein Teil des „Großen Afrikanischen Grabenbruchs“, auch als Rift Valley bekannt, der sich von Norden nach Süden 100 Kilometer quer durch das ganze Land zieht. Dabei ist das eigentliche Ausmaß des Grabenbruchs noch deutlich größer, denn er zieht sich von Syrien im Norden bis hin nach Mosambik im Süden über eine Länge von insgesamt 6000 Kilometern. Entstanden ist das Naturwunder vor Millionen von Jahren durch die Abspaltung der Afrikanischen Platte von der Arabischen. Der Teil des Rift Valley in Kenia zeichnet sich dadurch aus, dass es den Wasserabfluss verhindert, sodass sich über die Jahre eine große Zahl an mineralhaltigen Seen gebildet hat. Daneben erwarten Sie faszinierende Landschaftsformen und eine vielseitige Tierwelt wie beispielsweise verschiedene Fischarten und Wasservögel.

3. Bamburi Beach

Nur zwölf Kilometer von Mombasa entfernt finden Sie direkt am Indischen Ozean ein echtes Paradies – der Bamburi Beach. Mehrere Kilometer zieht sich dieser weiße Sandstrand an dem kristallklaren Meer entlang. Sowohl zum Sonnen und Entspannen als auch für Wassersportler ist dieser Ort genau das Richtige! Die atemberaubende Unterwasserwelt lockt mit kunterbunten Pflanzen und Tieren. Das Tolle: Der Strand ist sehr sauber und lädt einfach nur zum Wohlfühlen ein. Daneben offenbaren sich verschiedene Ausflugsmöglichkeiten. Nahe des Bamburi Beach befindet sich im Mamba Village die größte Krokodilfarm Kenias – ein echtes Highlight, besonders während der Fütterungszeiten. Delfine und Wale können Sie bei einem Bootsausflug zu der Wasini-Island beobachten. Lassen Sie sich diesen Hot Spot auf Ihrer Kenia-Reise also auf keinen Fall entgehen!

4. Salt Lick Lodge

Ein Muss für alle Naturliebhaber ist die Salt Lick Lodge, das im Naturschutzgebiet Taita Hills liegt. Die Savannenlandschaft erstreckt sich auf über 114 Quadratkilometer und beherbergt mehr als 300 Vogelarten. Auch rund 50 verschiedene Säugetiere wie Elefanten, Löwen und Giraffen finden hier Unterkunft. Dabei achten die Betreiber des Naturschutzgebietes darauf, dass die Tiere in möglichst natürlicher Umgebung leben. Sollten Sie an der Salt Lick Lodge vorbeikommen, sollten Sie mindestens für eine Nacht bleiben, denn diese wird zu einem echten Erlebnis. Das Naturschutzgebiet bietet für 96 Gäste Platz; dabei nächtigen Sie in Bungalows die auf meterhohen Pfählen inmitten des Parks stehen – die einzelnen Herbergen sind übrigens über Hängebrücken miteinander verbunden. Die Schlafstätten befinden sich in der Nähe eines Wasserlochs, welches in der Nacht ausgeleuchtet wird, sodass Sie die Tiere selbst bei Dunkelheit beobachten können. Zusätzlich befindet sich ein Bunker am Wasserloch, von wo aus Sie aus nächster Nähe die Tiere fotografieren können. Ein Erlebnis, das Sie so schnell nicht vergessen werden!

5. Nairobi Nationalmuseum

In Nairobi erwartet Sie das kenianische Nationalmuseum, was zeitgleich das bedeutendste Museum Kenias ist. Seitdem das Gebäude 1930 eröffnet wurde, erweitert sich die Zahl der Relikte stetig. Darunter finden Sie auch eine Dauerausstellung für zeitgenössische Kunst sowie einen botanischen Garten. Des Weiteren ist das Museum in vier Bereiche eingeteilt: Es besitzt einen naturwissenschaftlichen, geologischen und paläoanthropologischen Bereich sowie eine Abteilung, die sich mit der jüngeren Geschichte des Landes beschäftigt. Besonders beliebt ist die paläoanthropologischer Abteilung, denn dort erfahren Sie mehr über die Entwicklungsgeschichte der Menschen. Im naturwissenschaftlichen Part finden Sie eine große Sammlung an Tierpräparaten von Schmetterlingen über Vögel bis hin zu einem imposanten Wal-Skelett. Tauchen Sie im Nairobi Nationalmuseum ab in die Kultur und Geschichte des vielseitigen Landes.

6. Bomas of Kenya

Wer sich mehr für die Geschichte und Kultur des Landes interessiert, sollte auf jeden Fall das Dorf Bomas of Kenya besuchen. Dieses wurde speziell für Touristen errichtet und befindet sich in Langata, einem Stadtteil Nairobis. Das Dorf spiegelt die früheren traditionell aufgebauten Dörfer der unterschiedlichen kenianischer Völker wieder, sodass Sie mehr über Land und Leute sowie deren Lebensweise erfahren können. Besonders beeindruckend sind die Shows, in denen traditionelle Tänze und Lieder präsentiert werden. Zudem befindet sich in dem Dorf das größte Theater Afrikas, welches etwa 3500 Sitzplätze bietet.

7. Mount-Kenya-Massiv

Mit 5199 Metern ist das Mount-Kenya-Massiv das zweithöchste Bergmassiv in ganz Ostafrika. Etwa 140 Kilometer von Nairobi entfernt, inmitten des Mount-Kenya-Nationalparks, ist das Massiv zu finden. Ein tolles Erlebnis ist es mit Sicherheit, den Berg zu besteigen, wofür Sie nicht einmal ein erfahrener Bergsteiger sein müssen. Empfehlenswert ist es, wenn Sie im Tal starten und zunächst durch den einzigartigen Regenwald gehen. Zurzeit gibt es drei Hauptrouten, die den Berg hinaufführen. Rundherum befinden sich jedoch einige Camps und Lodges, in denen Platz zum Übernachten gewährt wird. Dort haben Sie dann auch die Möglichkeit, sich zu akklimatisieren und für die nächsten Höhenmeter zu wappnen. In der Regel sollten Sie fünf bis sieben Tage für die Besteigung einplanen.

8. Masai Mara

Das Naturschutzgebiet Masai Mara ist Teil der Serengeti. Der Name entstammt dem dort ansässigen Nomadenvolk, den Masai und dem Flusslauf Mara. Insgesamt weist das Schutzgebiet eine Fläche von 1672 Quadratkilometern auf. Ein Erlebnis für sich ist mit Sicherheit eine Safari, auf denen Ihnen die verschiedensten Tiere und Pflanzen begegnen werden: Löwen, Leoparden, Elefanten und Nashörner, Zebras, Giraffen und Krokodile sind da nur einige. Eindrucksvoll ist vor allem die „Great Migration“ – die große Wanderung. Dann zieht nämlich eine riesige Herde Gnus, Zebras und Antilopen in die Masai Mara, um dort bessere Weiden aufzusuchen. Touristen finden hier natürlich eine Vielzahl an verschiedenen und sehr komfortablen Unterkünften, die Sie jedoch rechtzeitig reservieren sollten.

9. Nairobi

Die Hauptstadt Kenias weist mehr als 2,5 Millionen Einwohner auf und bietet einen optimalen Ausgangspunkt zu vielen Sehenswürdigkeiten. In der Stadt selbst sind vor allem das Nationalmuseum, das Nationaltheater sowie die Nationalbibliothek sehenswert. Daneben sollten Sie sich jedoch nicht den Nairobi-Nationalpark und das Langata Giraffe Center entgehen lassen. Letzteres ist vor allem für Kinder ein tolles Erlebnis, da sie dort Giraffen selbst füttern können. Nahe dem Center finden Sie einen knapp zwei Kilometer langen Naturwanderweg, auf dem Sie die verschiedene Tiere und Pflanzen entdecken können. Der Nationalpark ist keine 10 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt und rund 120 Quadratkilometer groß. Über 80 Säugetierarten und 500 verschiedenen Vögeln wird hier ein artgerechtes Zuhause geboten.

10. Nakuru-See

Ein echtes Highlight einer jeden Kenia-Reise ist der Nakuru-See, der im Lake-Nakuru-Nationalpark liegt. Dort werden Sie auf ein echtes Naturschauspiel treffen, welches sich schon von weitem erahnen lässt: Um den See herum residieren zeitweise bis zu zwei Millionen Flamingos. Dieser zeichnet sich zudem dadurch aus, dass er zu den alkalischen Sodaseen gehört und das Wasser nicht abfließen lassen kann. Besonders toll wirkt der See, der mit einem Band von Flamingos umgeben ist, aus einem Flugzeug heraus. Doch auch andere Tier- und Pflanzenarten finden hier ihren optimalen Lebensraum, sodass das Zusammenspiel ein einmaliges und unvergessliches Bild ergibt.

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