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Die TOP 10-Sehenswürdigkeiten in Mauritius 2017

 

Mauritius wird mit weißen Sandstränden, türkisenem Meer und blauen Lagunen verbunden – für viele Menschen das wahre Paradies. Dabei hat der kleine Inselstaat im indischen Ozean noch so viel mehr zu bieten: einen riesigen Nationalpark, in dem Sie auf über 6.500 Hektar die Flora und Fauna der Insel entdecken können sowie das Naturschauspiel der Siebenfarbigen Erde in Chamarel, wo die Erde in allen erdenklichen Farben leuchtet. Im Gegensatz dazu können Sie in der Hauptstadt Port Louis oder in Curepipe das Leben der Mauritianer hautnah miterleben und so in deren Kultur eintauchen. Zum Entspannen ist vor allem die Insel Ile aux Cerfs geeignet, die gleichermaßen bei Touristen und Einheimischen beliebt ist.

1. Black River Georges Nationalpark

Der Black River Georges Nationalpark wurde 1994 eröffnet und ist der bislang einzige Nationalpark auf der gesamten Insel. Insgesamt umfasst das Gebiet eine Fläche von 6.500 Hektar und bietet rund 50 Kilometer zum Teil beschilderte Wanderwege für Touristen. Er befindet sich im Südwesten der Insel und beheimatet den noch übrig gebliebenen ursprünglichen Wald Mauritius. Vor Ort können Sie seltene Pflanzenarten, wie beispielsweise den Dodobaum, die chinesische Guave sowie das Eisenkraut bewundern. Weiterhin stellt der Nationalpark ein Naturschutzgebiet für bedrohte Vogelarten, wie den Mauritius-Turmfalken und den Mauritiussittig, dar. Sie werden aber auch mit Sicherheit Rehe, Wildschweine und Flughunde zu Gesicht bekommen. Das Gebiet können Sie entweder auf eigene Faust erkunden oder Sie schließen sich einer geführten Tour an.

2. Botanischer Garten von Pamplemousses

Auf keinen Fall sollten Sie den botanischen Garten von Pamplemousses auf Ihrer Reise auslassen, denn hier erwarten Sie wahre Wunder der Natur. Die Gartenanlage zählt zu den drei schönsten der Welt und kann eine Fläche von 25 Hektar aufweisen. Sie werden auf eine unglaubliche Vielfalt von tropischen Pflanzen stoßen. Neben nahezu allen bekannten Palmenarten und Gewürzpflanzen, ist vor allem die Wasserlilie Victoria Regia aus dem Amazonasgebiet, die so groß und stabil ist, dass selbst ein Kleinkind darauf platznehmen könnte ohne unter zu gehen. Des Weiteren finden Sie in dem botanischen Garten die Talipot-Palme, die nur alle 60 Jahre blüht, danach jedoch stirbt. Bereits am Eingang der Grünfläche erwartet Sie ein echtes Kunstwerk: Das schmiedeeiserne Eingangstor war ein Geschenk des Franzosen François Liénard de la Mivoie, welches 1862 sogar nach London zur Weltausstellung transportiert und aufgrund der perfekten handwerklichen Qualität ausgezeichnet wurde.

3. Curepipe

Inmitten der Insel liegt auf einer Höhe von 550 Metern die Stadt Curepipe. In unmittelbarer Nähe befindet sich der Vulkankrater Trou aux Cerfs, der 180 Meter breit und 85 Meter tief ist. Vom Rand des Kraters haben Sie einen herrlichen Panoramablick über die Insel, Sie können aber auch den Vulkan über einen Trampelpfad bis zum Wasserlevel hinabsteigen – mit Sicherheit ein einmaliges Erlebnis. In Curepipe erwartet Sie ein weitaus angenehmeres Klima, als in den darunter liegenden Städten. Jedoch kommt es daher des Öfteren zu Regengüssen, sodass Sie entweder mit einem Regenschirm oder einer Regenjacke ausgestattet sein sollten. Im historischen Stadtkern ist neben dem Townhall Garden, in dem die bekannte Statue von Paul und Virginie zu finden ist, das 1902 im Kolonialstil erbaute Rathaus „L’Hôtel de Ville“ sowie die katholische Kirche Ste. Thérès d’Avila.

4. Die siebenfarbige Erde in Chamarel

Im Südwesten der Insel wartet ein weiteres, unglaubliches Highlight auf Sie – die Siebenfarbige Erde, die sich im Ort Chamarel befindet. Die Hügellandschaft leuchtet in allen erdenklichen Farben, von Grün bis Rot über Gelb und Violett. Dieses Naturschauspiel entsteht durch die Umwandlung von Basaltlava in Tonminerale. Sobald alle wasserlöslichen Bestandteile vom Regen weggewaschen wurden, bleibt lediglich rötlich-schwarzes Eisen- und Aluminiumoxid übrig, welche für das bunte Farbenspiel verantwortlich sind. Unweit der Sehenswürdigkeit entfernt befinden sich der Chamarel Wasserfall. Hier stürzt der Rivière de Cap über eine Felskante in 100 Meter Tiefe. Sie haben zudem die Möglichkeit, über einen Trampelpfad den Fuß des Wasserfalls zu erreichen.

5. Floreal Square

Ein weiteres beliebtes Ausflugsziel befindet sich in unmittelbarer Nähe der Stadt Curepipe. Dort sollten Sie unbedingt einen Abstecher in das Textilmuseum machen, denn die Textilarbeit stellt einen wichtigen wirtschaftlichen Zweig für eine Vielzahl von Mauritianern dar. Sie erfahren alles über die schönen Stoffe und deren Verarbeitung. Des Weiteren gibt es in Floreal ein Einkaufszentrum, in dem mehrere Läden zum zollfreien Shoppen einladen. Sie finden dort alles – von Kleidung und Schiffsmodellen über Teppiche bis hin zu Wohnaccessoires. In den umliegenden Cafés können Sie sich dann von Ihrer Einkaufstour erholen und Kraft für weiteres Sightseeing sammeln.

6. Ile aux Cerfs

Die Ile aux Cerfs bedeutet wortwörtlich übersetzt „Hirschinsel“, wobei Sie dort mit Sicherheit keine Hirsche vorfinden werden, dafür aber traumhafte Sandstrände. Die Insel befindet sich vor der Ostküste Mauritius und kann nur per Boot erreicht werden. Auf der Ile aux Cerfs selbst leben keine Menschen, jedoch hat sich die kleine Insel zu einem beliebten Badeort für Touristen und Einheimische entwickelt. Hier wartet das pure Paradies auf Sie: schneeweiße Strände, türkisenes Wasser und Lagunen, die in allen grünen und blauen Farbtönen leuchten. Aufgrund der besonderen Gegebenheiten ist die Insel auch besonders beliebt bei Wassersportlern. Die Ile aux Cerfs ist der ideale Ort, um die Seele baumeln zu lassen und sich zu entspannen – ein Besuch lohnt sich in jedem Fall!

7. Tamarin Falls

Einer der beeindruckendsten und sehenswertesten Wasserfälle der Insel sind die Tamarin Falls. Der Wasserfall liegt in dem kleinen Ort Tamarin an der Westküste und ist vor allem bei Surfern bekannt, da hier die optimalen Bedingungen für eine perfekte Welle gegeben sind. Auf jeden Fall sollten Sie sich die Wasserfälle nicht nur von einem Aussichtspunkt anschauen, sondern mithilfe eines ortskundigen Touristenführers diese hinabsteigen – vorbei an Eukalyptusbäumen, Palmen und Guaven-Bäumen. Sie sollten auf jeden Fall festes Schuhwerk tragen, denn die Wege sind rutschig und steinig. Insgesamt weisen die Wasserfälle sieben Stufen auf, wobei sie dabei Höhenunterschiede von bis zu 45 Metern aufweisen. Möchten Sie die kompletten sieben Stufen hinabsteigen, sollten Sie einen ganzen Tag einplanen. Es werden jedoch auch vor Ort kürzere Touren angeboten.

8. Port Louis

Port Louis ist nicht nur die Hauptstadt, sondern mit 170.000 Einwohnern, die größte Stadt der Insel. Hier haben Sie Möglichkeit, in das alltägliche Leben der Mauritianer und deren Kultur einzutauchen. Insbesondere am einzigen Hafen der Insel locken bunte Märkte zum Bummeln ein. Doch auch rund um den Hafen herum steht Ihnen eine Vielzahl an kleinen Boutiquen zur Verfügung. Möchten Sie sich erst einmal einen Überblick verschaffen, sollten Sie einen Ausflug zum Fort Adelaide machen. Die Festung befindet sich auf einem kleinen Hügel inmitten des Zentrums. Empfehlenswert ist zudem die Pferderennbahn „Mauritius Turf Club“. Sie ist die zweitälteste Pferderennbahn der Welt und ist vor allem zwischen Mai und Dezember gut besucht, wenn die Jockeys auf ihren Pferden um den Sieg kämpfen.

9. Grand Bassin – heiliger See in einem Vulkankrater

In Grand Bassin finden Sie die größte Pilgerstätte der Hindus außerhalb Indiens vor. Nach einer Legende entstand der Kratersee, als Shiva, der Gott der Zerstörung und Erhaltung, zusammen mit seiner Frau Parvati um die Welt flog. Als die beiden auf Mauritius landen wollten, verschüttete Shiva Ganges-Wasser, welche zusammen flossen und so den Grand Bassin bildeten. In der Regel herrscht vor Ort Ruhe und Stille, jedoch nicht zwischen Ende Februar und Anfang März, dann wird dort das Maha-Shivaratree-Fest gefeiert: Rund eine halbe Millionen Gläubige machen sich auf den Weg zu dem heiligen See, um den Gottheiten Opfer darzubringen. In naher Umgebung befinden sich einige Tempel, wie auch am Ufer des Sees: Dort thront vor dem Haupttempel eine Statue von Mutter Ganga, dem Affengott und dem Elefantengott. Weniger als zwei Kilometer von Gran Bassin entfernt wurde eine weitere, 33 Meter hohe Statue zu Ehren Shivas errichtet – ein Besuch ist auf jeden Fall empfehlenswert.

10. Historic Marine

Eines der bekanntesten Symbole der Insel sind wohl Modelschiffe. Das Unternehmen Historic Marine hat einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet. Seitdem die Fabrik von Schiffsmodellen 1982 von drei Mauritianern gegründet wurde, wächst sie stetig. Bereits fünf Jahre nach Geschäftseröffnung wurden rund 1200 Schiffsmodelle im Jahr gefertigt und in die ganze Welt ausgeliefert. Selbst in vielen Hotels der Insel finden Sie Schaukästen, in denen Modelle ausgestellt werden. Das Unternehmen steht auch heute noch für qualitativ hochwertige Repliken von historischen Segelschiffen und kann sogar Berühmtheiten wie Phil Collins zu seinen Kunden zählen. Für Touristen sind der Ausstellungsraum sowie die Werkstatt zur Besichtigung geöffnet, sodass Sie Einblicke in die Geschichte und Kultur der Insel erhalten.

Hier erhalten Sie Einblicke in den Modellschiffbau

Die TOP 10-Sehenswürdigkeiten in Mauritius 2017
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Ein Kommentar

  1. Supertolle Tipps, sehr schön aufgearbeitet – Danke dafür! 🙂
    Ich bin Anfang Februar auf dieser Trauminsel und werde auch davon berichten…

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