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Die TOP 10-Sehenswürdigkeiten in San Francisco 2017

 

San Francisco ist eines der beliebtesten Reiseziele der USA und für einen Städtetrip mehr als empfehlenswert. Die viertgrößte Stadt des Bundesstaates Kalifornien hält für seine Besucher eine Vielzahl an Highlights parat: Weltbekannt sind sicherlich die „Golden Gate Bridge“ und die ehemalige Gefängnisinsel „Alcatraz“. Doch auch der „Fisherman’s Wharf“ hat gleich mehrere tolle Attraktionen zu bieten, sodass Sie einen Besuch auf keinen Fall auslassen sollten. Tolle Fotomotive warten auf Sie in dem alten Stadtteil „Alamo Square“ und dem „Cliff House“. Zudem sollten Sie mit einem „Cable Car“ oder zu Fuß die berühmte „Lombard Street“ erklimmen. Wenn Sie dann doch einmal eine Pause brauchen lädt der „Golden Gate Park“ zum Entspannen ein – hier können Sie die Seele baumeln lassen.

1. Golden Gate Bridge

Die „Golden Gate Bridge“ ist nicht nur das Wahrzeichen der Stadt, sondern auch der USA. Die 2.727 Meter lange Hängebrücke befindet sich am Eingang zur Bucht von San Francisco. Dabei verbindet sie die Stadt mit dem „Marin County“ sowie den „Napa- und Sonoma-Valley“. Auf der Brücke befinden sich sechs Fahrspuren sowie zwei Geh- und Radwege. Der Bau begann am 5. Januar 1933 und konnte vier Jahre später am 28. Mai durch ein telegraphisches Signal des Präsidenten Franklin D. Roosevelt eröffnet. Es lohnt sich nicht nur die Golden Gate Bridge von weitem zu bestaunen, sondern Sie sollten unbedingt einmal die Brücke zu Fuß oder mit dem Fahrrad passieren – ein einzigartiger Ausblick auf die Stadt und die Bucht von San Francisco sei Ihnen garantiert!

2. Fisherman’s Wharf

Das Hafenviertel „Fisherman’s Wharf“ finden Sie im Nordosten der Stadt. Es entstand um 1900, zu der Zeit, als sich dort italienische Fischer ansammelten. Erst in den 1950er Jahren hat sich das Fisherman’s Wharf zum Touristenziel entwickelt. Seither ist es die am meisten besuchte Sehenswürdigkeit in San Francisco und ist somit sogar beliebter als die „Golden Gate Bridge“. Vor Ort stehen Ihnen alle Möglichkeiten offen: Die unzähligen Restaurants zeichnen sich durch ihre Fisch- und Meeresfrüchtespezialitäten aus. In unmittelbarer Umgebung befinden sich zudem eine Schokoladenfabrik, „Ripley’s Believe It or Not!“ Kuriositätenausstellung, ein Wachsfigurenmuseum, das „Pie 39“ sowie eine alte Konservenfabrik der Firma „Del Monte“. Des Weiteren ist Fisherman’s Wharf Ausgangspunkt für viele andere Attraktionen: Sie erreichen in Kürze „Chinatown“, die „Lombard Street“ oder können mit dem Schiff nach „Alcatraz“ fahren.

3. Alcatraz

„Alcatraz“ ist eine Insel in der Bucht von San Francisco und den meisten als Standort für das am 1. Januar 1934 in Betrieb genommene Hochsicherheitsgefängnis bekannt. Der Standort schien optimal, denn „The Rock“ – der Fels – ist von eiskaltem Wasser mit einer starken Strömung umgeben, sodass eine Flucht nahezu unmöglich war. Hierher wurden nur die Kriminellen gebracht, die als besonders schwierig galten. In 29 Jahren Gefängnisbetrieb waren 1.576 Häftlinge inhaftiert, darunter Al Capone und der deutsche Spion Erich Gimpel. Es gab 14 Fluchtversuche von insgesamt 36 Gefangenen – doch kein einziger gelang. Fünf von ihnen wurden jedoch nie aufgefunden und sind aller Wahrscheinlichkeit nach im Meer ertrunken. Da die Betriebskosten zu hoch waren und die Anlage allmählich verfiel, wurde am 21. März 1963 das Bundesgefängnis geschlossen. Seit 1972 hat die Öffentlichkeit Zugang zur Insel. Sie haben die Möglichkeit, den Zellenblock, den Speisesaal, die Bibliothek sowie den Gefängnishof zu besichtigen.

4. Chinatown

Mit „Chinatown“ verbinden die meisten wohl den Stadtteil in New York. Doch auch in San Francisco haben sich viele Chinesen niedergelassen, sodass in den 1850er Jahren der Stadtteil gegründet wurde. Mittlerweile hat sich dieser zu einem der größten Chinatowns in ganz Amerika entwickelt – mehr als 80.000 Chinesen leben in 24 Häuserblocks dort. Der Zusammenhalt ist stark: Bei einem Bummel durch die Straßen werden Sie kein ein Wort Englisch hören. Fast alle sprechen entweder Mandarin oder Kantonesisch und versuchen durch ihren Stadtteil nicht nur ihre Sprache, sondern auch ihre Kultur aufrechtzuerhalten. Das „Dragon Gate“ ist der offizielle Eingang Chinatowns. Lassen Sie sich von der wunderschönen, chinesischen Architektur verzaubern und probieren Sie die vielfältige Küche Chinas – dazu haben Sie nicht alle Tage Gelegenheit.

5. Cable Cars

Ein Unikat, das jeder kennt, sind die „Cable Cars“, denn sie sind weltweit die einzigen Kabelstraßenbahnen, deren Wagen entkoppelt werden können. Seit dem 1. September 1873 sind die Cable Cars als öffentliches Verkehrsmittel in Betrieb und werden nicht nur gerne von den Einheimischen genutzt, sondern ebenso von den Touristen – eine Fahrt mit der berühmten Kabelstraßenbahn gehört einfach bei jedem San Francisco Besuch dazu! Es stehen Ihnen drei Linien zur Verfügung: „The Powell-Hyde“ (Linie 60), „The Powell-Mason“ (Linie 59) und „The California Street“ (Linie 61). Da der Touristenandrang relativ groß ist, empfiehlt sich, etwa zwei Haltestellen hinter einer Endstation einzusteigen, um so lange Wartezeiten zu umgehen.

6. Golden Gate Park

Eine Weltmetropole ist oft vom bunten Treiben gezeichnet. Aus diesem Grund ist es umso schöner, wenn so eine Millionenstadt Grünflächen bietet, um dem Stress im Alltag einmal zu entkommen. Ein weltbekanntes Beispiel ist der „Central Park“ in New York, der eine tolle Ruheoase inmitten der Großstadt darstellt. Der „Golden Gate Park“ in San Francisco steht dem Central Park allerdings in nichts nach – im Gegenteil, der Golden Gate Park ist mit einem 4,1 Quadratkilometern einer der größten innerstädtischen Parks weltweit und damit sogar größer als der Central Park in New York. Beeindruckend ist vor allem der Landschaftsbau: Im Park finden Sie künstlich angelegte Wasserläufe, Seen und sogar einen Wasserfall – ein Paradies zum Relaxen!

7. Russian Hill und Lombard Street

„Russian Hill“ ist das Viertel, in dem sich die wohlhabendsten Einwohner von San Francisco niedergelassen haben. Das Viertel liegt auf einem Berg, der über die „Lombard Street“ erreicht werden kann. Insbesondere der Teil der Lombard Street, der zwischen den Straßen „Hyde“ und „Leavenworth“ liegt, ist als der kurvenreichste Straßenabschnitt der Welt bekannt und ein absoluter Touristenmagnet. Jeder Besucher möchte einmal die Straße selbst befahren oder hinaufgestiegen sein. Oben angekommen, erwartet Sie dann ein sagenhafter Panoramablick über die Stadt mit Blick auf die „Bay Bridge“, die Golden Gate Bridge und Alcatraz. Sollte Ihnen der Aufstieg zu steil sein, lohnt sich eine Fahrt mit den berühmten Cable Cars.

8. Cliff House

Das „Cliff House“ befindet sich im Westen von San Francisco und liegt in direkter Umgebung des „Ocean Beach“. Es gibt dort, das „Sutro Restaurant“ und ein Bistro. Ein Besuch lohnt sich allemal, nicht nur weil Sie lecker speisen können, sondern vor allem weil Sie ein einmaliger Blick auf den Pazifik erwartet. Des Weiteren können Sie auf den „Seal Rock“ schauen, auf dem sich üblicherweise einige Seelöwen tummeln. Romantiker sollten auf jeden Fall das Cliff House bei Sonnenuntergang besuchen und die Atmosphäre bei einem Glas Wein genießen. Neben dem Cliff House lädt ein Pfad entlang der Pazifischen Küste dazu ein, die Landschaft rundherum weiter zu erkunden und belohnt Sie zugleich mit einem atemberaubenden Blick auf die „Golden Gate Bridge“ und die „Marin Headlands“.

9. Alamo Square

Der Anblick, das sich Ihnen in dem Park und Stadtteil „Alamo Square“ bietet, wird Ihnen sehr wahrscheinlich bekannt vorkommen. Hier reihen sich Häuser in viktorianischem Stil aneinander, die auch als „Postcard Row“ – also „Postkartenreihe“ bekannt sind, denn sie ist die am meisten fotografierte Wohnstraße in den USA. Vor Ort werden Sie auch auf einige bunt gestrichene Häuser stoßen. Diese stellen ein weiteres Wahrzeichen San Franciscos dar, da sie auch „Painted Ladies“ genannt werden und ein berühmtes Beispiel für den „Queen Anne Style“ sind. Der Queen Anne Style ist ein weit verbreiteter britischer und US-amerikanischer Architekturstil, der sich allerdings je nach Region leicht unterscheidet.

10. Coit Tower

Filmfans wird der „Coit Tower“ mit Sicherheit bekannt vorkommen, denn er wird in einer Sequenz des Films „Dr. Dolittle“ eindrucksvoll in Szene gesetzt. Der Aussichtsturm befindet sich auf dem „Telegraph Hill“, einem Hügel im gleichnamigen Stadtteil. Erbaut wurde er 1934 von Arthur Brown Jr. und Henry Howard im Art-Deco-Stil und weist eine Höhe von 64 Metern auf. Über den Grund des Baus wird heute immer noch diskutiert. Es gibt es die Legende von Lillie Hitchcock Coit, einer Frau aus einer wohlhaben Familie. Sie spendete der Stadt nach ihrem Tod 100.000 Dollar, sodass San Francisco verschönert werden konnte. Da sie eine große Bewunderin der Feuerwehr war, ließ die Stadt den Turm zu Ehren der Feuerwehrleute errichten. Heute ist er das Maskottchen der „Engine Company No. 5 of the Volunteer Fire Department“.

San Francisco im Zeitraffer

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