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Top 10 der schönsten Strände Europas

Urlaub bedeutet für viele sommerliche Wärme, Sonne und Meer. Dabei ist die Auswahl an möglichen Reisezielen für den Strandurlaub groß, sodass die Entscheidung nicht leichtfällt. Auch innerhalb Europas gibt es idyllische Strände, an denen Sie sich erholen können. Der Vorteil hierbei: Die Flüge fallen verhältnismäßig kurz aus, sodass Sie selbst den Anreisetag nutzen können, ohne unter Jetlag zu leiden. Ein weiterer Vorteil verglichen mit weiter entfernten Zielen sind die geringeren Anreisekosten. Dass sich die Strände Europas nicht hinter Zielen wie beispielsweise der Karibik oder Australien verstecken müssen, zeigen wir Ihnen in der folgenden Top Ten.

1. Spiaggia dei Conigli (Sizilien)

Der „Spiagga dei Conigli“ (Kaninchenstrand) liegt auf der unbewohnten Insel „Isola dei Conigli“ unmittelbar südlich vor Lampedusa. Auch wenn die Entfernung zwischen den beiden Landmassen nur wenige Meter beträgt, sollte zur Überquerung ein Boot benutzt werden, da die Wassertiefe stellenweise bis zu 1,5 Meter erreicht.

Der in einer Bucht gelegene Strand fällt zwar verhältnismäßig klein aus, trotzdem sollten Sie sich das Panorama der weitgehend naturbelassenen Idylle nicht entgehen lassen: Das türkisfarbene, ruhige Wasser und der feine Sand bieten einen unvergleichlichen Anblick. Wollen Sie hier längere Zeit verweilen, sollten Sie zu Ihrem Besuch nicht zu spät aufbrechen, da der schöne Strand bei Besuchern sehr beliebt ist.

2. Navagio Bucht (Zakynthos, Griechenland)

Als südlichste der Ionischen Inseln befindet sich an der Westküste Griechenlands Zakynthos. Nach Korfu ist das Eiland das beliebteste Urlaubsziel der Region. Strandliebhabern bietet sich an der nordwestlichen Küste ein besonders beeindruckender Anblick: Von Felswänden umgeben, befindet sich in der Navagio-Bucht ein Sandstrand, der vor allem durch die intensive Blaufärbung des Wassers begeistern kann. Den Beinamen „Schiffswrack-Bucht“ verdankt der Ort einem aufgelaufenem Frachter, der nie geborgen wurde. Leider ist der Strand vom Landweg aus nicht erreichbar, es werden jedoch Bootstouren angeboten. Über einen Serpentinenweg ist außerdem eine hochgelegene Aussichtsplattform zu erreichen. Von dort aus können Sie ein fantastisches Panorama genießen, das dazu einlädt, unvergleichliche Fotos zu machen.

3. Cala Mariolu (Baunei, Sardinien)

An der Ostküste Sardiniens befindet sich die Ortschaft Baunei mit einem besonders beeindruckenden Strand. Der sandige Küstenabschnitt wird von mächtigen Felswänden umgeben, sodass er nur über den Seeweg erreichbar ist. Dies hat zum Vorteil, dass hier weniger Betrieb herrscht als an vielen anderen Stränden Sardiniens. Entsprechende Angebote für Bootsfahrten zum Strand finden Sie beispielsweise in der nahegelegenen Ortschaft Cala Gonone. Aus dem Wasser ragen vereinzelt Kreidefelsen empor und der felsige Meeresboden der Bucht ist vor allem bei Tauchern und Schnorchlern sehr beliebt. Wenn Sie die Bucht zum Sonnenbaden besuchen wollen, sollten Sie beachten, dass sie ab der Mittagszeit im Schatten liegt.

4. Playa de las Catedrales (Ribadeo, Spanien)

Auch in Galicien, der nordwestlichsten Region Spaniens, finden sich schöne Strände. Die vorwiegend felsige Gegend wird auch in den Sommermonaten von mildem und feuchtem Klima bestimmt. Besonders sehenswert ist der „Playa de las Caterdrales“ an der nördlichen Küste des Kantabrischen Meeres nahe der Ortschaft Ribadeo: Der feine Sandstrand wird von anmutigen Felsformationen dominiert, in welchen sich über die Zeit hinweg natürliche Grotten und Durchgänge gebildet haben. Die Anfahrt mit dem Bus oder dem Auto ist möglich, vom höhergelegenen Parkplatz aus können Sie den Strand über eine Treppe bequem zu Fuß erreichen.

5. Rhosilli Bay (Gower, Großbritannien)

Wer sich von rauem Klima nicht abschrecken lässt, darf den Strand der „Rhosilli Bay“ im südwestlichen Wales nahe Swansea nicht verpassen. Beeindruckend sind die grünen Anhöhen, die sich direkt an das Strandgebiet anschließen. Der Strand besticht vor allem durch seine Natürlichkeit und die Steilhänge werden von vielen Vogelarten als Nistplätze benutzt. Neben Windsurfern ist die Gegend vor allem bei Spaziergängern sehr beliebt: Wer möchte, kann dem weitläufigen Küstengebiet bis zur südlich gelegenen „Fall Bay“ folgen. Beachten Sie jedoch, dass Sie sich stets in unmittelbarer Nähe zur Uferlinie aufhalten sollten, um nicht gegebenenfalls von der einsetzenden Flut überrascht zu werden. Für den Abstieg zum Strand sollten Sie außerdem über robustes Schuhwerk verfügen.

6. Calanques-Buchten (Provence, Frankreich)

An der Küste der Provence im Südosten Frankreichs finden sich fjordähnliche Buchten, die sogenannten „Calanques“. Die „Calanqe d´En-Vau“ ist ein besonders idyllischer Kiesstrand mit klarem, ruhigen Wasser. Die Steilwände zu beiden Seiten der Bucht führen beinahe parallel vom Ufer weg auf das Meer hinaus. Nicht jede der Buchten verfügt über einen begehbaren Strand – Spaziergänger werden jedoch Freude an den Wanderwegen haben, welche die Calanques miteinander verbinden. Auf den unterschiedlich langen Routen sollten Sie jedoch festes Schuhwerk tragen, da die Wege steil und steinig ausfallen. Die Strecken bieten einen beeindruckenden Ausblick über die Calanques und das Meer. Eine bequeme Alternative ist es, die Buchten über den Seeweg aus anzulaufen: Von den Häfen in Cassis, La Ciotat und Marseille aus können Sie mit Ausflugsbooten entsprechende Touren unternehmen.

7. Banje (Dubrovnik, Kroatien)

Der schönste Strand Kroatiens ist der „Banje“, der direkt vor der historischen Mauer liegt, welche die Altstadt von Dubrovnik umgibt. Der feine Kiesstrand begeistert mit klarem Wasser und der malerischen Kulisse der weitgehend unverbauten Küste. Vom Strand aus können Sie den alten Hafen mit den beeindruckenden Wehranlagen sehen. Wer möchte, kann am Strand eine bequeme Sonnenliege zum Relaxen mieten oder im nahegelegenen Restaurant eine Kleinigkeit essen. Außerdem ist es möglich, nach dem Strandaufenthalt durch die Altstadt zu flanieren, die vom Strand aus bequem zu Fuß erreichbar ist.

8. Strände von Borkum (Deutschland)

Eine echte Alternative zum Strandurlaub im Süden ist eine Reise in den Norden Deutschlands. Besonders schöne Strände sind auf Borkum zu finden, der größten der Ostfriesischen Inseln. An der nördlichen Küste bieten sich Besuchern weitläufige Strandabschnitte, die vor allem durch die charakteristische Dünenlandschaft ins Auge fallen. Trotz des verhältnismäßig milden Klimas sollten Sie auch an der deutschen Küste nicht auf ausreichenden Sonnenschutz verzichten: Das Mieten eines Strandkorbes ist eine besonders gemütliche Möglichkeit, sich vor Sonnenbrand zu schützen. Auch Wassersportler kommen in der Region auf ihre Kosten, das windige Klima eignet sich hervorragend für beispielsweise Windsurfing. Borkum erreichen Sie entweder über die Fährverbindung zwischen der Insel und dem Ort Emden auf dem Festland, oder Sie können die Strecke ebenfalls von Emden aus auf dem Luftweg überwinden.

9. Praia Dona Ana (Algarve, Portugal)

Die Algarve ist die südlichste Region Portugals und ist neben Städten wie Lagos für seine besonders schönen Strände bekannt. Der „Praia Dona Ana“ ist hierbei der malerischste Küstenabschnitt, der nicht zuletzt wegen seiner guten Erreichbarkeit von Besuchern geschätzt wird: Lagos ist zu Fuß etwa innerhalb einer halben Stunde zu erreichen, Autos können auf einem der nahen Parkplätze abgestellt werden.

Neben dem feinen Sand und dem klaren Wasser tragen vereinzelte Felsformationen im Wasser und am Strand zur idyllischen Atmosphäre der Bucht bei. Nach dem Baden können Sie eine erfrischende Dusche genießen, außerdem ist es möglich, Sonnenschirme zu mieten und in einem der nahegelegenen Cafés etwas zu trinken oder eine Kleinigkeit zu essen.

10. Der Strand von Ölüdeniz (Türkei)

Im Süden der Türkei bietet sich Strandliebhabern ein besonders beeindruckender Ort: Ein Sandstrand, der sich über eine weite Landzunge innerhalb einer Bucht erstreckt und kristallklares, flaches Wasser bietet. Der Name des nahegelegenen Ortes Ölüdeniz bedeutet „totes Meer“ und ist darauf zurückzuführen, dass das Wasser in der Bucht selbst bei Unwettern ruhig bleibt. Hinter der Halbinsel befindet sich die „Blaue Lagune“, die nur über einen schmalen Zugang zum Meer verfügt. Besonders schön sind die Pinienwälder, welche den Strand einrahmen und kühlenden Schatten spenden. Wer sich in seinem Urlaub nicht nur erholen möchte, kann sich mit den hier angebotenen Aktivitäten wie Surfen oder Wasserskifahren die Zeit vertreiben.

Henk Syring

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