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Die TOP 10-Sehenswürdigkeiten in Singapur 2017

 

Singapur ist zwar der flächenmäßig kleinste Stadtstaat Südostasiens, hat sich über die Jahre jedoch zu einer Weltmetropole entwickelt und lockt jährlich mit seinen unzähligen Sehenswürdigkeiten Millionen von Touristen an. Hier werden Einflüsse aus den verschiedensten Kulturen vermischt, sodass Sie bei Ihrer Reise die Möglichkeit haben, Singapur aus den verschiedensten Blickwinkeln zu entdecken. Beispielsweise lohnt sich ein Besuch des Hindu Tempel „Sri Mariamman“, der in dem lebendigen Chinatown-Viertel liegt. Im „Jurong Bird Park“ und in dem Zoo Singapur können Sie exotische Tiere hautnah erleben. Ruhe finden Sie dagegen in den „Singapore Botanic Gardens“ sowie auf „Sentosa Island“. Möchten Sie mehr über die Geschichte der Stadt erfahren, sollten Sie einen Abstecher in die Parkanlage „Haw Par Villa“ und das Kolonialviertel machen. Lassen Sie sich von dem Charme der Stadt verzaubern und erschließen Sie sich Singapur mit all seinen Facetten.

1. Singapore Botanic Gardens

Eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Singapur sind die „Singapore Botanic Gardens“. Jährlich finden sich hier mehr als 4,2 Millionen Besucher ein, um die wichtigsten Botanischen Gärten Asiens zu besichtigen. Auf einer Fläche von 52 Hektar erwartet Sie ein Urwald, wundervolle Blumenbeete und exotische Büsche. Ursprünglich wurde der Garten 1822 von dem Forscher Stamford Raffles gegründet. Er entdeckte damals Singapur und versuchte durch die Gründung wirtschaftlich wichtige Rohstoffe wie Kakao und Muskat anzubauen. Allerdings wurde die Anlage nach seinem Tod geschlossen, da es sich finanziell nicht lohnte. Im Jahr 1859 wurden die Gärten erneut geöffnet, kamen 1874 jedoch unter staatliche Kontrolle. Ab den 1960er Jahren kam dem Garten eine neue Bedeutung zu, da der damalige Premierminister Lee Kuan Yew Singapur zu der grünsten Stadt Asiens machen wollte. So waren die Botanischen Gärten Lieferant von Grünpflanzen, die die Stadt verschönern sollten. Nachdem Ende der 1980er Jahre Tan Wee Kiat Direktor werden, legte er einen weiteren Schwerpunkt auf die wissenschaftliche, international ausgerichtete Arbeit des Gartens. Heute wird der Park von vielen Einheimischen als Ausgangspunkt für den Frühsport genutzt. Andere finden hier die Ruhe abseits des stressigen Alltags. Insbesondere für Orchideen-Liebhaber lohnt sich ein Besuch, denn in den Singapore Botanic Gardens werden mehr als 3.000 verschiedene Arten beherbergt.

2. Marina Bay Sands

Bei einem Besuch Singapurs darf ein Abstecher in das Resort „Marina Bay Sands“ nicht fehlen. Der Komplex wurde 2010 eröffnet und umfasst eine Fläche von 20 Hektar. Darin befinden sich neben einem Kasino und Hotel verschiedene Bars, Restaurants und Nachtclubs, unzählige Einkaufsmöglichkeiten, zwei Theatersäle, ein Kunst- und Wissenschaftsmuseum sowie einen Konferenz- und Ausstellungsraum. Schon von weitem sind die drei Türme, in denen die Hotels untergebracht sind, zu erblicken – sie ragen 191 meter in den Himmel. Verbunden sind die Türme durch einen 340 Meter langen Dachgarten, der für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Hoch über der Stadt erwartet Sie nicht nur eine einmalige Aussicht, sondern ebenfalls ein 146 Meter langen Infinity Pool. Das Museum erstrahlt in Form einer Lotusblüte mit Schiebedach und bietet den tollen Effekt, dass wenn es regnet, das Wasser in einem Wasserfall herunterprasselt. Bei schönem Wetter wird dann sogar eine Lasershow auf den Wasserfall projiziert wird.

3. Singapur Zoo

Zurecht mag sich Ihnen die Frage stellen, warum Sie in einer so tollen Stadt in den Zoo gehen sollen. Doch Sie dürfen keinesfalls annehmen, dass es dort wie in europäischen Zoos zugeht. Sie werden überrascht sein, denn vor Ort werden Sie keine Gitterkäfige, Glasscheiben oder Zäune finden. Der Zoo setzt auf artgerechte Haltung und damit auf natürliche Grenzen, durch die die Arten voneinander getrennt werden. So werden Gebiete beispielsweise durch einen Fluss, Felsen, tiefe Gräben oder dichten Pflanzenwuchs voneinander abgegrenzt. Sie werden das Gefühl haben, hautnah an den Tieren zu sein. Mehr als 300 verschiedene Tierarten wie beispielsweise Fische, Reptilien, Vögel und Säugetiere werden in dem Zoo beheimatet. Affen und Pfaus laufen frei herum und werden sicherlich Ihren Weg kreuzen. Daneben können Sie tolle Tiershows besuchen und für die Kleinen gibt es einen speziellen Kinderbereich. Ein ganz besonderes Highlight ist der Nachtzoo. Dieser öffnet erst bei Dunkelheit und lädt die Besucher ein, während einer Nacht Safari per Bahn nachtaktive Tiere zu beobachten. Sie haben zudem die Möglichkeit, an einigen Stellen die Bahn zu verlassen und auf Pfaden, die indirekt beleuchtet sind, die Tiere hautnah zu erleben.

4. Hindu Tempel Sri Mariamman

Obwohl lediglich 5,1 Prozent der singapurischen Bevölkerung dem Hinduismus angehört, befindet sich direkt an der „South Bridge Road“ die hinduistische Tempelanlage „Sri Mariamman“. Dennoch steht die Anlage unter besonderem Schutz, da es eines der ältesten Zeugen der Hindugeschichte in Singapur ist. Als Besucher sollten Sie daher einigen wichtigen Regeln folgen: So ist das Betreten des Tempels mit Schuhen strengstens untersagt. Zudem ist das Rauchen überall verboten genauso wie das Anfassen der Gottheiten. Achten Sie weiterhin darauf, niemanden beim Gebet zu stören. Erstmals wurde der Tempel im Jahr 1827 errichtet. Damals bestand die Konstruktion noch aus Holz, doch bereits im Jahr 1862 entstand der Tempel so, wie er heute zu sehen ist. Um das Gebäude stets intakt zu halten, wird es alle 12 Jahre in einer Weihezeremonie komplett renoviert. Besonders beeindruckend ist der Eingang, der durch ein großes Tor geprägt ist, welches mit Figuren aus der hinduistischen Mythologie verziert ist.

5. Kolonialviertel

Das Kolonialviertel Singapurs erreichen Sie über die Fußgängerbrücke „Cavenagh Bridge“, die über den Singapore River führt. Hier erwarten Sie sehenswerte Wahrzeichen aus historischen Zeiten. Zunächst werden Sie auf das „Empress Place Museum“ treffen, welches ursprünglich als Gerichtsgebäude genutzt wurde, heute jedoch Heimat vieler Kunstschätze ist. Wenn Sie dem Flussufer folgen, werden Sie nach einigen Gehminuten auf den „Sir Stamford Raffles Landing Place“ stoßen, auf dem – zu Ehren des Forschers – eine Statue seines Abbildes errichtet wurde. In unmittelbarer Nähe finden Sie das 1827 errichtet Parlamentsgebäude, welches als solches jedoch erst mit der Unabhängigkeit Singapurs genutzt wurde. Ein Stück weiter finden Sie die „Victoria Memorial Hall“ und das „Victoria Theater“. In der „Victoria Memorial Hall“ befindet sich heute das „Singapore Symphony Orchestra“. Ein tolles Highlight ist der „Padang“, eine große Rasenfläche, die heute als Sportstätte genutzt werden.

6. Sentosa Island

Sentosa Island liegt nicht unweit vom singapurischen Festland entfernt und wurde ursprünglich von den Bewohnern Singapurs als Naherholungsgebiet benutzt. Mittlerweile hat sich die Insel, welche früher als britischer Militärstützpunkt genutzt wurde, zu einer wahrhaften Touristenattraktion gemausert. Die fünf Quadratkilometer große Insel bietet neben drei traumhaften Sandstränden verschiedenste Veranstaltungen, die über das Jahr verteilt stattfinden. Daneben gibt es auf Sentosa unzählige Attraktionen wie beispielsweise den „Tiger Sky Tower“, der mit einer Höhe von 110 Metern der höchste freistehende Beobachtungsturm in Asien ist. Ein ganz besonderes Kinoerlebnis erwartet Sie im „Sentosa 4D Magix“, in dem die Filme in 3D gezeigt und das Feeling durch sich bewegende Sitze sowie Spezialeffekte wie Nebel und Sprühregen ergänzt werden. Die Insel erreichen Sie entweder über eine Seilbahn, per Auto oder Bus über eine Brücke oder mit dem „Sentosa Express“, einer Einschienenbahn.

7. Chinatown

Nicht nur in New York ist Chinatown ein Must See, sondern auch in Singapur. Das Viertel liegt südlich des Singapore River und zieht mit seinen exotischen Gerüchen, unzähligen Shoppingmöglichkeiten und vibrierenden Straßen jedes Jahr unzählige Besucher an. Chinatown ist mittlerweile vom Bauboom geprägt. So finden Sie neben alten Bauten aus der Kolonialzeit viele Gebäude aus der Neuzeit. Zu empfehlen ist vor allem der „Night Market“, der jedoch auch tagsüber geöffnet hat. Hier finden Sie tolle Mitbringsel für Ihr Lieben in der Heimat – T-Shirts, Postkarten, Jade-Ringe, bemalte Glaskugeln und vieles mehr! Besonders interessant ist das „Mittherbstfest“, das auch unter dem Namen „Mondfest“ bekannt ist. Dabei handelt es sich um einen der wichtigsten chinesischen Feiertage und wird jedes Jahr am 15. Tag des achten Mondmonats in Chinatown zelebriert. Jedoch erstreckt sich das Fest in der Regel auf mehrere Tage. In dieser Zeit erstrahlt das Viertel erwacht das Viertel zu neuem Leben: Die Straßen sind mit bunten Lichtern geschmückt und Tänzer wirbeln durch die Gassen – diese Attraktion sollten Sie sich auf keinen Fall entgehen lassen!

8. Jurong Bird Park

Der „Jurong Bird Park“ ist der größte Vogelpark in Südostasien. Auf einer Fläche von 20 Hektar werden mehr als 5.000 Vögel beherbergt. Das Besondere: Sie haben die Möglichkeit, die größte öffentlich begehbare Volière zu betreten. Eine Volière ist ein überdimensional großer Vogelkäfig mit einem großen Außenteil und einem kleinen festen Schutzraum. Insgesamt ist die Volière 20.000 Quadratmeter groß und bietet eine Heimat für 1.500 Vögel. Des Weiteren können Sie durch den riesigen Vogelkäfig mit einer Einschienenbahn fahren. Ein weiteres Highlight ist der 30 Meter hohe künstlich angelegte Wasserfall. Außerdem sollten Sie in der „Lodge on Flamingo Lake“ einen Blick auf den Flamingo-See werfen, wo Sie sich zugleich in einem Restaurant stärken können. Ferner wird im „South East Asian Bird Aviary“ jeden Mittag ein Gewitter simuliert – eine Attraktion, die Kleine und Große begeistert. Nicht zuletzt beeindruckt der Park mit seinen zahlreichen Vogelshows, bei denen Sie Nashornvögel, Kakadus und viele weitere tolle Vogelarten zu Gesicht bekommen.

9. Haw Par Villa (Tiger Balm Gardens)

„Haw Par Villa“ ist ein Park, dessen Bau 1937 begann und 1929 eröffnet wurde. Die Gründung geht auf Aw Boon Haw zurück, der mit dem Park seinem jüngeren Bruder Aw Boon Par ein Zuhause schenken wollte. Zu dieser Zeit hieß der Park „Tiger Palm Garden“, was auf das wohl berühmteste Produkt der beiden Brüder verweist und weltweit bekannt und auch heute noch genutzt wird. Das Einreibemittel hilft unter anderem bei Gelenkschmerzen und wird zudem gerne bei Erkältung zur Befreiung der Atemwege genutzt. Heute erzählt die Anlage die Geschichte Singapurs mit all seinen Märchen und Mythologien. Hierzu finden Sie vor Ort mehr als 1.000 Statuen und über 100 große Darstellungen, die den Besuchern das ursprüngliche Singapur näher bringen. Eine der Hauptattraktionen ist das neue Jadehaus, welches sich zuvor in der „Nassim Road“ befand, 1990 jedoch abgerissen wurde. Der Eintritt zu dem Park ist kostenlos, für den Besuch des Jadehauses sowie den „10 Kammern der Hölle“ wird dagegen eine kleine Gebühr fällig.

10. Raffles Hotel

Das „Raffles Hotel“, in dem schon Berühmtheiten wie Elizabeth Taylor und Charlie Chaplin residierten, wurde 1887 im Kolonialstil errichtet und nach dem Gründer Singapurs Sir Thomas Stamford Raffles benannt. Das Hotel zeichnet sich aufgrund seiner luxuriösen Zimmer und delikaten Restaurants aus. Weiterhin finden Sie dort einen tropischen Innenhofgarten, ein Museum sowie ein hoteleigenes Theater. Doch das Raffles Hotel ist vor allem aus zwei Gründen weltweit bekannt: Zum einen wurde hier im August 1902 der letzte wilder Tiger Singapurs getötet. Zum anderen wurde das Hotel zur Geburtsstätte des „Singapore Sling“, einem fruchtiger Cocktail aus Gin, Kirschlikör und Bénédictine – einem Kräuterlikör. Seit 1987 zählt das Hotel, welches von vier armenischen Brüdern gegründet wurde, zum Nationaldenkmal.

Eine Alternative Top 10 Singapurs

Die TOP 10-Sehenswürdigkeiten in Singapur 2017
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