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Die TOP 10-Sehenswürdigkeiten in Thailand 2017

 

Thailand ist und bleibt eines der beliebtesten Reiseziele für Backpacker. Auch wenn der Flug relativ teuer und lang ist, so kann das Leben vor Ort kaum günstiger sein. In den letzten Jahren fanden auch immer mehr Pauschaltouristen den Weg dorthin. Die weißen Sandstrände, goldverzierten Tempel und Paläste bieten tolle Sehenswürdigkeiten und geben Aufschluss über die thailändische Kultur. Egal ob Tauchen, Surfen, Sightseeing, Feiern oder einfach nur Relaxen – in Thailand stehen Ihnen alle Möglichkeiten offen. Entscheiden Sie selbst, wie Sie Ihren nächsten Urlaub dort verbringen möchten. In unserer Top 10 stellen wir Ihnen Hot Spots vor, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten.

1. Wat Phra Kaeo in Bangkok

Inmitten der thailändischen Hauptstadt Bangkok befindet sich eine der schönsten Tempelanlagen der Stadt. Etwa 100 Tempel und Statuen können Sie vor Ort besichtigen, daher sollten Sie bei einem Besuch genügend Zeit mitbringen. Aus dieser Tempelanlage entstammt der Buddha Jade, welcher auf der ganzen Welt bekannt ist. Der jadegrüne Buddha soll seinem Besitzer ein ganzes Leben lang Glück und Wohlstand bescheren. In den umliegenden Souvenirläden gibt es Abbildungen des Buddha Jade zu Genüge zu kaufen – sicherlich ein schönes Mitbringsel und eine tolle Urlaubserinnerung.

2. Brücke am River Kwai

Die Brücke am River Kwai spiegelt ein Stück der thailändischen Geschichte wider und ist daher ein beliebtes Ausflugsziel. Zudem ist die Brücke von Bangkok aus in etwa 100 Kilometern Entfernung problemlos mit dem Zug erreichbar. Während des Zweiten Weltkrieges, von 1942 bis 1943, wurde die Brücke erbaut, um den Japanern den Abtransport von Rohstoffen an die Küste und die strategische Lage Thailands zu sicher. Für den Bau wurden etwa 300.000 Kriegsgefangene und einheimische Zwangsarbeiter verpflichtet. 100.000 Arbeiter verloren bei der Errichtung der 400 Kilometer langen Strecke ihr Leben. Es wurden zwei parallel führende Brücken errichtet: eine aus Holz und die andere aus Beton. 1945 zerstörten die Amerikaner die Brücke aus Holz, die aus Beton steht heute allerdings immer noch. Vor Ort können Sie die Geschichte der Brücke am River Kwai in einem Museum nachverfolgen.

3. Schwimmende Märkte von Damnoen Saduak

Zu den Zeiten, als Thailand noch nicht über ein ausgeprägtes Straßennetz verfügte, wurden die Kanäle des 370 Kilometer langen Chao Phraya Flusses als Transportweg genutzt. Heute ist von dem dichten Kanalsystem nicht mehr viel zu sehen, außer in Damnoen Saduak, einem Ort, der etwa 80 Kilometer von Bangkok entfernt liegt. Hier gilt das Motto: Der frühe Vogel fängt den Wurm! Schon um sechs Uhr morgens beginnt das bunte Treiben. Je früher Sie hier sind, desto mehr können Sie die thailändische Kultur miterleben. Ab neun Uhr werden Sie wahrscheinlich mehr Touristen als einheimische auf den Kanälen finden. Die Boote werden in der Regel von Frauen gesteuert und sind beladen mit Obst und Gemüse. Ein ganz besonderes Highlight sind die schwimmenden Garküchen. Hier wird typisch thailändisch gekocht, was Sie sich auf keinen Fall entgehen lassen sollten.

4. Wat Chalong auf Phuket

Im Süden Thailands auf der Insel Phuket befindet sich die berühmteste Tempelanlage der Region – Wat Chalong. In dem Tempel werden zwei Mönche verehrt, denen besondere medizinische Kenntnisse und Fähigkeiten nachgesagt werden. Hier gehen die Thailänder ihren Ritualen und Gebeten an den buddhistischen Statuen nach. Doch auch Touristen können zur Ruhe kommen und Gebete oder Opfer darbringen. Die reichlich geschmückte Tempelanlage hat jedoch eine weitere Sehenswürdigkeit zu bieten: die Tempelmärkte. Diese sind besonders lebendig und farbenfroh und werden daher gerne von Touristen und Einheimischen besucht. Zudem gibt es in Wat Chalong einen heiligen Goldfischteich. Einer buddhistischen Sage nach bringen diese den Besuchern Glück und Reichtum.

5. Surin, die Elefantenstadt

Am südlichen Rand der Khorat Hochebene liegt die Stadt Surin, besser bekannt als die Elefantenstadt. Aus dieser Gegend sollen angeblich die besten Elefantenführer Thailands stammen, die auch Mahuts genannt werden. Außerdem werden vor Ort viele Elefanten gezüchtet, die dann als Arbeitstiere genutzt werden. Früher wurden sogar wilde Elefanten eingefangen, gezähmt und dann als Kriegstiere eingesetzt. Auch wenn das heute nicht mehr der Fall ist, hat fast jede Familie einen Elefanten, den sie als Arbeitstier nutzt. Im Oktober eines jeden Jahres findet dort ein ganz besonderes Ereignis statt: das Elefantenfest. Dann schmücken die Einheimischen ihre Tiere prachtvoll und Paraden sowie Schaukämpfe werden vorgeführt. Des Weiteren können auch Sie selbst auf dem Elefanten reiten oder einfach nur das gemeinsame Leben der Einwohner mit Ihren grauen Riesen bestaunen.

6. Nationalpark Khao Sok

Der Khao Sok Nationalpark zählt nicht nur zu einem der ältesten Dschungel, sondern auch zu einem der schönsten Nationalparks weltweit. Zudem befindet sich der Park inmitten des Zentralmassivs und stellt die regenreichste Region der Welt dar. Insbesondere im Dezember erscheinen die Regenfälle oft sinnflutartig. Die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt hat Ihnen einiges zu bieten. Über 150 verschiedene Tierarten sind in dem Nationalpark beheimatet und Forscher entdecken immer wieder neue Lebewesen. Vor Ort werden Ihnen viele Attraktionen wie ein Ritt auf einem Elefanten oder Kanutouren angeboten. Ein ganz besonderes Erlebnis ist die Nachtwanderung mit einem Touristenführer. Die Tiere im Regenwald sind sehr menschenscheu und verstecken sich tagsüber oft. In der Dunkelheit fühlen sie sich dagegen sicher und Sie haben größere Chancen einigen wilden Tieren über den Weg zu laufen.

7. Ayuttahay

In Zentralthailand liegt die die ehemalige Hauptstadt des Königreichs Siam. Heute ist sie eine moderne Metropole, die die tropische Atmosphäre mit den altertümlichen Tempeln verbindet. Sehenswert sind der von König Borom Trai Lokanat gebaute Palast sowie mehrere Hallen, die zu verschiedenen Zwecken genutzt werden. In der Waffenhalle fanden beispielsweise Waffenübungen statt. Zudem gibt es viele Tempel zu besichtigen wie den Wat Mahathat, der als Schrein für die heiligen Biddha-Reliquien errichtet wurde, und den Wat Phanan Choeng, welcher auf einem kleinen Hügel außerhalb der Stadtmauern liegt.

8. Khaosan Road

Die etwa 400 Kilometer lange Straße befindet sich im Bangkoker Stadtteil Banglamphu. Der Name stammt von der Ware, die dort früher hauptsächlich verkauft wurde: ungekochter Reis. Mitte der Achtzigerjahre wurde die Straße durch Backpacker bekannt gemacht. Entlang der Khaosan Road finden Sie viele Übernachtungsmöglichkeiten, Restaurants sowie Reisebüros und Straßenhändler. Seit dieser Zeit steigt die Miete rasant an, sodass viele eingesessene Geschäfte schließen müssen und durch große Ketten ersetzt werden. Auch die Hotels rüsten auf und steigen zu Mittelklassehotels auf. Die Straße steht als Symbol für den Rucksacktourismus und ist zu einem echten Anziehungspunkt für solche geworden. Auch am Abend ist die Straße aufgrund der zahlreichen Bars und Kneipen noch voller Leben.

9. Ko Phi Phi

An der Westküste von Süd-Thailand in der Andamanensee finden Sie die Inselgruppe namens Ko Phi Phi. Diese besteht aus der Hauptinsel Ko Phi Phi Don und der Nebeninsel Ko Phi Phi Leh sowie weiteren kleineren Inseln, die jedoch lediglich von einigen Fischern bewohnt werden. Die Inselgruppe bildet den 390 Quadratkilometer großen Hat Noppharat Thara Marine Nationalpark. Besonders bei Tauchern und Wassersportlern ist diese Gegend beliebt, aufgrund der artenvielfältigen Korallenriffe und steilen Felsküsten. Anreisen können Sie lediglich mit dem Boot. Von Phuket und Krabi fahren täglich mehrere Boote. Die Kosten belaufen sich auf umgerechnet etwa elf Euro und die Fahrt dauert eineinhalb Stunden.

10. Ko Samui

Ko Samui ist die drittgrößte Insel Thailands und wird aufgrund der guten Erreichbarkeit bei Touristen immer beliebter, da der Flug vom Bangkoker Flughafen etwa 80 Minuten dauert. Auf der Insel angekommen erblicken Sie zunächst einen riesigen Wald aus Palmen. Tagsüber können Sie an den traumhaften Stränden relaxen, im türkis-blauen Meer schwimmen gehen oder sich dem Wassersport hingeben. Am Abend erwacht die Insel dann zum Leben. Aus den Diskotheken dröhnt laute Musik und am Strand wird bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.

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