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Die Top 10 Sehenswürdigkeiten von Accra

Accra, Bild: unsplash

 

Die Metropole Accra in Ghana ist nicht nur eine der bedeutendsten Städte des Landes, sondern zählt zu den am schnellst wachsenden Regionen des afrikanischen Kontinents. Die Hauptstadt des Landes ist mit mehr als zwei Millionen Einwohner der Pol für Wirtschaft und Kultur. An der Atlantikküste gelegen, war sie schon in der Vergangenheit ein wichtiger Ort für den weltweiten Handel. Obwohl das Land sehr jung ist und erst 1950 seine Unabhängigkeit erlangte, brauchte die Stadt nicht lange, um einen einzigartigen Charakter zu schaffen. Ein mehr als belebtes Zentrum lässt die Stadt Tag und Nacht nicht zur Ruhe kommen und dank der turbulenten Geschichte des Landes, steckt das Zentrum der Stadt voller unterschiedlich kulturellen Einflüsse und Sehenswürdigkeiten.

The Independence Arch – Das Wahrzeichen der Unabhängigkeit

Es ist beinahe selbstverständlich das in einem Land, welches erst seit kurzer Zeit die volle Unabhängigkeit geniest, ein Monument dieser steht. Die ghanaische Version des Triumphbogens im Zentrum der Stadt steht aber für weitaus mehr als das. Es zeigt den Stolz der Nation und ist ein Wahrzeichen das für die gesamte Entkolonialisierung Afrikas steht. Der schwarze Stern auf dem Bogen dient als Leitstern des jungen Landes.

Das Kwame Nkrumah Mausoleum – In Gedenken an eine große Persönlichkeit

Das heroische Gebäude, welches voll und ganz dem Volksmann Kwame Nkrumah gewidmet ist, liegt inmitten einer Grünfläche. Der Weg zu dem Mausoleum, welches sich wie ein zerfallener Turm aus dem Boden erhebt, ist von Springbrunnen, Pflanzen und kleineren Denkmälern geprägt. Im Inneren findet sich das Grab des ehemaligen Politikers, welcher den Weg zur Unabhängigkeit ebnete und die Grundsteine für eine stolze Nation legte.

Die Statue des Königs – Nii Tackie Tawiah III

Nii Tackie Tawiah III war von 2006 bis 2012 der traditionell gewählte König des Landes. Zuvor war dieser in der Politik tätig und schuf, dank seines umfangreichem politischen und wirtschaftlichen Wissen, ein funktionierendes Rechtssystem. Während der Zeit als König war er zwar zum Großteil nur noch ein repräsentativer Bestandteil des Landes, hatte aber dennoch weitreichenden Einfluss auf die Politik und die Bevölkerung des Landes. Dank seiner großen Taten wurde ihm zu Ehren im Zentrum der Stadt eine sehenswerte Statue errichtet.

Jamestown Lighthouse – Land in Sicht

An der Küste der Stadt steht wahrscheinlich einer der berühmtesten Leuchttürme der Welt. In direkter Nähe zum Meer erstreckt sich ein typisch rot-weiser Leuchtturm in die Höhe. Umgeben von Blechhütten und alten Fischerbooten steht der Turm beinahe wie verloren in der Gegend und schafft einen Kontrast, der weltweit seines gleichen sucht.

Cathedral Church of the Most Holy Trinity – Heilig und schön zugleich

Aufgrund der lang anhaltenden Kolonialzeit ist das Land überwiegend christlich geprägt. Das erklärt auch, warum in dem Land viele Kirchen zu finden sich. Ein ganz besonderes Gotteshaus steht in der Region Usher nahe dem Meer und ist ein Ort des Friedens. Von außen sieht die Kathedrale aus, wie jede andere Kirche auch, ist aber von der Architektur sowie der Innengestaltung einzigartig und lädt Interessierte zum Besuch ein.

Osu Castle – Die Christiansborg

Die Einwohner nennen die Burg Osu. An der gleichen Stelle bauten schon die Portugiesen, Dänen und die Schweden ihre Regierungssitze, aber seit 1957 sitzt hier die offizielle Regierung des Landes. Auf Felsen direkt an der Küste gebaut, ragt das gewaltige weiße Bauwerk ins Meer hinein. Zwar ist das Gebäude für die Öffentlichkeit nicht zugänglich, aber da es nur eines von beinahe vierzig ehemaligen Forts ist, gibt es genügen Ausweichmöglichkeiten, um Einblicke in die Geschichte des Landes und der Kolonialzeit zu erhalten. Fotos zu machen ist ebenfalls nicht erlaubt, dennoch ist der Anblick der Festung einen Blick wert.

Madina Mosqu – die größte Moschee des Landes

Das ist wieder einmal ein Beweis für das reiche Kulturangebot der Stadt. Das gewaltige Bauwerk ragt mit seinen Gebetstürmen hoch hinaus und ist beinahe von jedem Platz in der Stadt zu sehen. Zwar ist der Eintritt nur für Gläubige erlaubt, aber der Ort ist dennoch ein Besuch wert. Die weitläufige Umgebung lädt zum Ausruhen ein und das Gebäude selbst ist ein fantastisches Fotomotiv.

Aburi – Eine Auszeit von der Hektik

Der nicht weit entfernte Stadtteil Aburi lockt Besucher mit vielen Restaurants, Geschäften und vor allem mit seinem botanischen Garten. Seit 1880 ziert die Grünfläche die Stadt und ist Heimat für unzählige seltene Tier- und Pflanzenarten, wie Kakao und Kautschuk. Das weitläufige Gelände bietet für Naturliebhaber ein wahres Schauspiel an Farben und Artenvielfalt und es ist überwältigend inmitten hoher Bäume und überwucherter Häuser entlang zu wandern.

Osu Oxfort Street – Die Straße, die niemals schläft

Dieser Teil der Stadt kommt in der Tat niemals zur Ruhe. Zur Entspannung vielleicht genau der falsche Platz bietet die Straße unzählige Lokale, Restaurants, Bars und Klubs sowie die besten Preise der Stadt für Einkaufswütige. Egal, zu welcher Tageszeit man dort aufschlägt und aus welchem Grund, man findet innerhalb von fünf Minuten genau das, was man wollte.

Busua – Der beste Platz für einen Sprung ins Meer

Der vor allem von Fischern bewohnte Ort Busua bietet weitläufige Sandstrände sowie felsige Küstenabschnitte, klares Wasser, einige Plätze für Wassersport und Tauchgänge und natürlich die besten Fischrestaurants der Stadt. In kleinen Lokalen grillen die Anwohner den frischen Fang direkt an der Straße. Aber auch zur später Stunde ist der Ort mit Musik und Unterhaltung einen Besuch wert.