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Die Top 10 Sehenswürdigkeiten von Myanmar

 

Die Namen Burma, Birma oder Myanmar bezeichnen allesamt das buddhistische Land mit Grenzen zu Indien, Bangladesch, China, Laos und Thailand. In dem südostasiatischen Staat sind mehr als einhundert verschiedene ethnische Volksgruppen heimisch und verleihen dem Land eine mystische Vielfalt. Das Land, welches erst 2011 zum ersten Mal in seiner Geschichte die Grenzen für Touristen öffnete, ist nicht nur voller religiöser Plätze und künstlerischen Highlights, sondern auch die Flora und Fauna ist atemberaubend. Im Süden am Indischen Ozean grenzend, hohen Berge im Norden mit sogar schneebedeckten Gipfeln und dazwischen wüstenähnliche Abschnitte sowie viel Dschungel, bietet das Land für Besucher ein wahres Paradies.

Yangon – Die alte Hauptstadt

Die ehemalige Hauptstadt ist voll mit Bauten der Kolonialzeit der Engländer. Aber auch buddhistische Tempel und Schreine sind an beinahe jeder Ecke zu finden. Die fünf Millionen Einwohnerstadt bietet heroische Plätze und breite Straßen, dazu prägen Seen und viele grüne Parks das Stadtbild. Unangefochtene Highlights der Stadt sind die Shwedagon-Pagode, mit einer einhundert Metern hohen goldenen Kuppel sowie der 70 Meter langen liegenden Buddhastatue. Ebenfalls einen Besuch wert, ist das National-Museum mit dem Löwenthron, welcher aus dem sagenumwobenen Palast von Mandalay stammt.

Bago – Die verlassene Hafenstadt

Die Stadt ist nur einen Katzensprung von Yangon entfernt und bietet weitläufige Grünflachen und Seen, aber auch heilige Plätze sind in großer Zahl vorhanden. Eine im freien liegende Buddhastatue, sowie eine schier unendliche Zahl an heiligen Häusern, Tempelanlagen und Schreinen lassen die Stadt Tag und Nacht in einem goldenen Licht erscheinen.

Pathodawgyi Pagode – Ein heiliger Berg

Im kleinen, übersichtlichem Dorf Mingun, welche nur mit einem Boot über den Fluss Ayeyarwady zu erreichen ist, ist die Ruine Pathodawgyi zu sehen. Weltweit sucht die Pagode, welche heute mehr oder weniger nur der größte Steinhaufen der Welt ist, dennoch ihres gleichen. Mit mehr als 50 Metern Höhe, mehreren Terrassen und Aussichtsplätzen über das Flachland bis hin nach Yangon sowie einer 90 Tonnen schweren Glocke, ist dieses Monument einzigartig.

Bagan – Die Tempelregion

Die heilige Region beinhaltet mehr als 3000 Tempeln, Ruinen und Pagoden und vor allem das gewaltige Tharabar Tor ist die herausragende Sehenswürdigkeit der Stadt. Aber auch die grüne Umgebung mit unzähligen überwucherten Tempelanlagen ist entweder gut für eine Tour zu fuß, aber vor allem für Heißluftballonfahren ideal. Meist finden diese in den Morgenstunden statt und mit Blick von oben zeichnet das unberührte Land mit dem Sonnenlicht, Dschungelwald zusammen mit Nebel und den Tempeln ein unbeschreiblich schönes Bild.

Sagaing – Das Glaubenszentrum

Das religiöse Zentrum des Landes bietet dank der Flora eine faszinierende Farbenpracht und zusammen mit den alten Stadtmauern, Tempeln, Klöstern sowie vielen Plätzen und Parks, unzählige Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten. Während die Pagode der Elefanten das kulturelle Highlight der Stadt darstellt und den Besuchern Einblicke in die Geschichte des Landes gibt, ist der Berg der Stadt ein idealer Aussichtspunkt.

Popa Daung Kalat – Der Geisterberg

Die gesamte Region ist von riesigen Hügeln geprägt, die wie Säulen aus dem Erdboden schießen. Vor langer Zeit erhob sich der Mount Popa durch ein Erdbeben mehr als 1.500 Meter. Somit ist er ein genialer Wanderort und Aussichtsplatz. Aber vor allem der Berg gegenüber ist besonders. Auf dem 700 Metern hohem Gipfel vulkanischen Ursprungs, befindet sich eine bunte Tempelanlage voller Pagoden, Schreinen sowie Klöstern und bietet damit nicht nur einen fantastischen Ausblick über die Region, sondern auch in die Glaubenswelt des Landes.

Kyaikhtiyo – Die Stadt mit dem goldenen Felsen

Oberhalb der Stadt Kyaikhtiyo ist eine heilige Pagode zu finden, samt dem Goldenen Fels. Auf mehr als 1.000 Meter über dem Meeresspiegel bietet der Ort eine atemberaubende Aussicht über die Stadt und deren weitläufige Umgebung, die von weiteren Tempelanlagen, Statuen und vor allem Dschungel geprägt ist. Heute ist der Platz einer der beliebtesten, aber auch der heiligsten Orte des Landes und ist für die buddhistische Kultur ein Pilgerort.

Die Seen Indawgyi und Inle

Der Indawgyi See nahe Myitkyina ist mit einer Breite von 12,8 Kilometer und 24 Kilometer Länge der größte Binnensee Südostasiens. Er stellt die Lebensgrundlange für viele Menschen der Region dar. Etwa zwei Dutzend Dörfer umringen den See, welcher voller Leben und Artenvielfalt steckt. Den See umschließt das 777 Quadratkilometer große Naturschutzgebiet der Wildlife Sanctuary.

Der See Inle misst in der Breite 11 Kilometer und in der Höhe ganz genau doppelt so viel. Außerdem liegt der See mehr als 900 Meter über dem Meeresspiegel. Damit ist der See einer der höchsten der Welt und zeigt ein einzigartiges Habitat. In der Umgebung finden sich mehr als 100 Klöster und mindestens doppelt so viele kleine Dörfer wieder.

Mergui Archipel – Natur pur

Das Mergui Archipel besteht aus mehr als 4.800 Inseln an der Westküste des Landes am Andamanensee. Dank der isolierten Lage der Inseln ist das Gebiet so gut wie unbewohnt und bietet eine einzigartige Flora, Fauna und aktive Korallenriffe. Das macht es vor allem für Naturbegeisterte sowie Taucher zu einem idealen Spot, aber auch für die Wissenschaft, da sich in dem Bereich noch unbekannte Tier- und Pflanzenarten verstecken.

Hsipaw – Die Stadt des Königs

Die ehemalige Fürstenstadt, welche von den Einheimischen Thibaw genannt wird, ist heute lebendiger wie nie zuvor. Riesige Märkte, unzählige Tempel und Ruinen sowie viele Plätze machen die farbenprächtige Stadt zu einem beliebten Reiseort. Dort zu finden ist auch die höchste Brücke des Landes sowie die weltweit größte Eisenbahnbrücke zum Zeitpunkt ihrer Fertigstellung etwa einhundert Jahre zuvor. Highlight ist auch die Fahrt mit dieser Eisenbahn auf den immer noch originalen Schienen und Brücken.

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