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Die Top10-Sehenswürdigkeiten in Bordeaux

Bordeaux wird von den Einheimischen auch „Hafen des Mondes“ genannt. Die wunderschöne Hafenstadt an der Garonne im Südwesten Frankreichs ist nach Paris die zweitberühmteste Stadt des Landes.

Bordeaux ist daneben als Weinbauregion sehr bekannt und damit weltweit ein Anziehungspunkt für Touristen. Imposante Bauwerke aus dem 18. und 19.Jahrhundert, beeindruckende Museen und Schlösser, wunderschöne Gärten – das alles und noch viel mehr hat Bordeaux für Besucher und auch Einheimische anzubieten.

Seit 2007 gehört das historische Stadtzentrum zum UNESCO-Weltkulturerbe. Was es sonst noch in Bordeaux zu sehen gibt, zeigen wir Ihnen in der folgenden Top10-Liste der besten Sehenswürdigkeiten in Bordeaux.

Place de la Bourse (Place Royal)

Der traumhafte Teil der kilometerlangen Schaufront zur Garonne ist ein absolutes must-see! Mitte des 18. Jahrhunderts wurde das architektonische Ensemble errichtet. Heute ist ein Zollmuseum im „Palais de la Bourse“ untergebracht. Das Gelände wird zudem von dem „Drei-Grazien-Brunnen“ von 1864 geschmückt.

Wasserspiegel Bordeaux

Der „Miroir d’eau“ oder der „Miroir des Quais“ in Bordeaux ist das weltweit größte Reflektierbecken mit einer Gesamtgröße von rund 3.450 Quadratmetern. Er wurde im Jahr 2006 erbaut. Der Brunnen besteht aus Granitplatten, die mit 2 cm Wasser bedeckt sind. Im Sommer ermöglicht es ein spezielles System, alle 15 Minuten einen Nebel zu erzeugen.

Grand Théâtre de Bordeaux

Die Top10-Sehenswürdigkeiten in Bordeaux

Die nächste Sehenswürdigkeit ist das „Grand Théâtre de Bordeaux, das von dem Architekten Victor Louis in den Jahren 1773 bis 1780 errichtet wurde. Die grandiose Architektur, das tolle Treppenhaus und der Prunksaal im Obergeschoss begeistern jeden Besucher.

Großer Glockenturm

Ein weiteres Wahrzeichen der Stadt Bordeaux, das sich auch auf dem Stadtwappen befindet, ist die „Porte Saint-Eloi“ oder der „Große Glockenturm“. Der ehemalige Rathausturm dient heute als Stadttor. Die fast acht Tonnen schwere Glocke ist von zwei 41 Meter hohen Türmen eingerahmt. Die Uhr wurde im Jahr 1759 und die Glocke im Jahr 1775 befestigt.

Place des Quinconces

Mit einer Fläche von rund 126.000 Quadratmetern ist der „Place des Quinconces“ einer der größten und beeindruckendsten Plätze Europas. Er stammt aus dem Jahr 1829 und wird durch hohe Säulen und einer Freitreppe geprägt. Der Platz ist zur Stadtseite mit dem Denkmal der Girondisten und den zwei Springbrunnen geschmückt. Die „Girondinsäule“ ist seit dem 16. März 2011 als historisches Denkmal klassifiziert.

Kathedrale Saint-André

Ein weiteres Wahrzeichen der Stadt Bordeaux ist der größte und bedeutendste Sakralbau der Stadt Bordeaux, die Kathedrale Saint-André. Das imposante Bauwerk, das im Jahr 1862 als historisches Denkmal klassifiziert wurde, steht als Kulturdenkmal unter Denkmalschutz.

Le château de labottière

Das Château liegt auf einem sehr schönen Gelände mit einem traumhaften Garten. Das Schloss, mit Ausnahme der klassifizierten Teile, ist durch die Verordnung vom 21. November 1935 bei den historischen Denkmälern eingetragen. Die Fassaden, die Dächer und der Garten sind seit einem Dekret vom 2. Juni 1938 unter Denkmalschutz gestellt.

Château Saint-Ahon

Das Schloss wurde nach der Zerstörung durch die Französische Revolution wieder aufgebaut und im Jahr 1875 vom Architekten Alphonse Blaquière im Stil Ludwigs XIII. restauriert. Das Château Saint-Ahon ist eines der letzten Weingüter in der Gemeinde Blanquefort.

Porte Cailhau

Zu Ehren von Karl VIII. wurde im Jahr 1495 die „Porte Cailhau“, ein früheres Stadttor, in Bordeaux errichtet. Seit dem 28. Mai 1883 steht das Stadttor unter Denkmalschutz. Man kann den Turm besteigen und wird mit tollen Fotomotiven – insbesondere Abends und bei voller Beleuchtung der Stadt – belohnt.

Jacques-Chaban-Delmas-Brücke

Die als Hubbrücke errichtete Straßenbrücke über die Garonne liegt 3 km vom Stadtzentrum entfernt zwischen der in der Altstadt gelegenen Pont de Pierre und der Autobahnbrücke Pont d’Aquitaine und verbindet die Stadtviertel Bacalan und Bastide. Der Name stammt von dem früheren Premierminister Frankreichs und früheren Bürgermeister von Bordeaux.

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