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Die TOP 10-Sehenswürdigkeiten im Senegal 2017

 

Wer in den westafrikanischen Senegal reist, den erwarten nicht nur typisch afrikanische Städte und Landschaften, sondern auch eine sagenhafte Gastfreundschaft. Die Nähe des Landes zum Atlantik macht vor allem dann Spaß, wenn man die Gelegenheit zur Rundreise nutzt – denn dann lässt sich der Senegal in seiner vollen Schönheit und Vielfältigkeit erleben.

Bei einer Anreise aus Deutschland sollten Urlauber in Erwägung ziehen, schon von hier aus einen Leihwagen im Senegal zu reservieren, um direkt vom Flughafen in das Abenteuer Afrika durchzustarten. Damit Sie auf Ihrer Reise keine Sehenswürdigkeiten verpassen, zeigen wir Ihnen, was Sie auf gar keinen Fall versäumen dürfen.

Ile de Gorée

Die als „Sklaveninsel“ bekannte Ile de Gorée liegt vor der Westküste Senegals und kann per Fähre von der Hauptstadt Dakar aus angesteuert werden. Trotz der geringen Größe blickt Gorée auf eine lange und hart umkämpfte Vergangenheit zurück – quasi jeder Herrscher und Eroberer erlangte durch kriegerische Auseinandersetzungen Macht über das kleine Eiland.

Cap Vert

Der westlichste Punkt von ganz Afrika liegt im Senegal – genauer gesagt im Pointe des Almadies in der Hauptstadt Dakar. Neben der scheinbar endlosen Aussicht auf den Atlantik ist Cap Vert auch international für seine tollen Surfgelegenheiten bekannt – wer dem Surfsport ebenfalls zugeneigt ist, wird hier ausreichend Möglichkeiten finden, sich zu beweisen.

Saint Louis

Die Stadt, die als „Venedig Afrikas“ gilt, war bis 1902 Hauptstadt der Region, bis sie von der jetzigen Metropole Dakar abgelöst wurde. Der Hauch von Großstadt weht immer noch durch die Straßen – zudem finden sich hier zahlreiche Kulturdenkmäler und historische Gebäude. Leider ist – wie in allen anderen afrikanischen Ländern – auch hier die Armut zum Teil enorm groß und zeigt sich an den vielen Slumvierteln rund um die Stadt.

Nationalpark Niokolo-Koba

An der Grenze zu Guinea liegt am gleichnamigen Fluss der Nationalpark Niokolo-Koba. Hier bietet sich Besuchern die Flora und Fauna des Senegals in überwältigender Schönheit – der Park ist die Heimat von mehr als 1500 verschiedenen Pflanzenarten. Daneben finden sich hier sämtliche Tierarten, die hierzulande bestenfalls aus dem Zoo bekannt sind – ob Löwen, Schimpansen oder Flusspferde: Im Nationalpark Niokolo-Koba haben auch bedrohte Tierarten ein Zuhause.

Senegambische Steinkreise

Die Anordnungen aus dem 8. Jahrhundert befinden sich zum Teil im Senegal und zum Teil in Sambia. Sie sind die ältesten Bauwerke ihrer Art in der Subsahara und dienten ursprünglich zur Kennzeichnung von Gräbern früherer Herrscher. Die Steinkreise zählen zum UNESCO-Weltkulturerbe und ermöglichen Besuchern eine Reise in die Geschichte Afrikas.

Retba-See

Nordöstlich der Hauptstadt Dakar liegt der Salzsee Lac Retba. Er ist durch die lebenden Bakterien rosa gefärbt und bietet somit ein einzigartiges Naturschauspiel. Die Massen an Bakterien sind für Menschen völlig ungefährlich und haben dafür gesorgt, dass der Retba-See bei Einheimischen und Touristen zum beliebten Badesee geworden ist.

Djoudj-Nationalpark

Das Vogelreservat im Djoudj-Nationalpark zählt zu den größten Vogelreservaten weltweit und beherbergt eine Vielzahl an seltenen und exotischen Tieren – so zum Beispiel eine riesige Pelikan-Population mit weit über 10000 Exemplaren. Daneben finden sich auch zahlreiche Landtiere wie Gazellen oder Schakale – bei Ausflügen in den Park haben Sie als Tourist bestimmt Glück und können eins davon erspähen.

Große Moschee von Touba

Die größte Stadt neben Dakar ist die östlich der Hauptstadt gelegene Stadt Touba. Sie bildet eins der religiösen Zentren im Senegal und ist Heimat der Mouriden, einer Sufi-Bruderschaft innerhalb der islamischen Gemeinschaft. Die Auslegung des Islams durch die Mouriden ist konservativ und streng – daher finden sich in Touba weder Alkoholausschank noch öffentlicher Tabakkonsum.

Nationalpark Delta du Saloum

Direkt an der Atlantikküste liegt der Nationalpark rund um das Delta der Flüsse Saloum und Sine. Hier finden sich riesige Mangrovenlandschaften und die dazugehörige Fauna. Nicht selten kann man hier sogar Delfine beobachten – sowie die unterschiedlichsten Affenarten.

Vélingara-Krater

48 Kilometer beträgt der Durchmesser des Vélingara-Kraters im Süden des Senegals. Die kreisrunde Form beruht auf dem Einschlag eines Meteoriten, der im Laufe der Zeit durch Sedimente und andere Ablagerungen bedeckt wurde.

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