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Manchmal macht die Wärmebild- und Nachtsichttechnik auch im Urlaub Sinn

Unter Urlaub versteht man in der Regel Strand und Meer. Dabei ist die Auswahl noch wesentlich umfangreicher, außerdem kann sich jeder Mensch auf eine andere Art und Weise erholen. Während für manche ein Hotel Pflicht ist, fühlen sich andere in einem Wohnwagen und in der Nähe eines Waldes wohler. In beiden Fällen sind auch die Freizeitaktivitäten anders, Naturfans können zum Beispiel zu einem Wärmebild- oder Nachtsichtgerät greifen, um in der Nacht Tiere beziehungsweise generell die Umgebung zu beobachten.

Fairerweise muss man allerdings sagen, dass die beiden Techniken in erster Linie für Jäger und nicht für Urlauber ausgelegt sind. Wenn allerdings der Wunsch danach besteht, dann spricht nichts dagegen. Ein führendes Unternehmen auf diesem Gebiet ist AGM Global Vision, doch was eignet sich für welche Situation mehr?

Die Wärmebildtechnik

Ein Mensch nimmt Licht als sichtbare Strahlung wahr, daneben gibt es aber auch noch die unsichtbaren Strahlen (wie die Infrarotstrahlung). Nun ist es so, dass ein Lebewesen (egal ob Mensch oder Tier) Wärme ausstrahlt (als Lichtquelle) und Wärmebildkameras diese mithilfe der unsichtbaren Infrarotstrahlung in ein Bild umwandeln. Für diesen Prozess kommt allerdings zusätzlich ein Sensor zum Einsatz, ohne den es gar nicht funktionieren würde. Taucht nun ein Lebewesen auf, dann wird es auf dem Display rot beziehungsweise deutlich heller als die Umgebung dargestellt. Das gilt aber auch für Gegenstände, also im Prinzip für alles, dass Wärme abgibt. Und je heißer etwas ist, umso rötlicher wird es.

Vorteile: Wärmequellen sind schnell aufzufinden, es wird keine weitere Lichtquelle benötigt, der Nutzer (meist ein Jäger) bleibt komplett unbemerkt, es gibt keine störenden Reflektionen, das Gewicht ist gering, die Reichweite ist hoch, die Witterung spielt in der Regel keine Rolle, ein Einsatz ist sowohl bei Tag als auch bei Nacht möglich.

Nachteile: Recht hoher Energieverbrauch, das Bild ist zweidimensional und deshalb sind Entfernungen schwer abzuschätzen, durch Hindernisse kann nicht hindurchgeschaut werden, kalte Gegenstände (wie Hörner und Geweihe) können nicht angesprochen werden.

Die Nachtsichttechnik

Bei einem Nachtsichtgerät steht die Restlichtverstärkung im Mittelpunkt. Das heißt, es wird Restlicht gesammelt (beispielsweise von den Sternen, vom Mond oder aufgrund von Stadtnähe) und verstärkt. Zum Einsatz kommen chemische und elektronische Prozesse, für den Nutzer erstreckt sich das Bild in schwarz/weiß und grün getönt. Auch interessant: Licht setzt sich aus Photonen zusammen, die bei der Nachtsichttechnik in Elektronen umgewandelt werden. Diese werden dann wiederum verstärkt.

Vorteile: Der Energieverbrauch ist niedrig (rund 50 Stunden sind pro Batterie drinnen), das Bild ist detailreich, echt und ohne Zeitverzögerung, man sieht bei Tieren auch Details wie das Geweih, es ist kein Einschießen erforderlich (man schaut durch eine Linse/Röhre und nicht auf einen Bildschirm).

Nachteile: Einsatz nur in der Nacht möglich, Lebewesen sind deutlich schwerer aufzufinden (da keine Farbpalette vorhanden ist), es muss Restlicht vorhanden sein, die Witterung (wie starker Regen oder Nebel) spielt für die Nutzung eine entscheidende Rolle.

Fazit

Beide Techniken haben ihre Vor- und Nachteile. Geht es um die Beobachtung von Wild beziehungsweise um dessen Entdeckung, dann macht eine Wärmebildkamera die bessere Arbeit. Stehen möglichst genaue Details im Vordergrund, dann gewinnt das Nachtsichtgerät. Es ist aber auch so, dass sich beide wunderbar ergänzen.