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Seoul-Insidertipps für Südkoreas Metropole

Die asiatische Kultur hat unglaublich viel zu bieten. Japan, Thailand und Südkorea sind schon immer gern besuchte Länder gewesen. Jährlich zieht es tausende deutsche Touristen dorthin. Die Kultur, die Religion, das Klima, das Essen und vieles mehr stehen in so einem großen Kontrast zu den deutschen Gepflogenheiten, dass sich eine Reise in asiatische Länder immer lohnt.

Seoul, Hauptstadt Südkoreas, ist das Herzstück des Landes. Mit einer Fläche von circa 100.000 km² und 51,7 Millionen Einwohnern gehört Südkorea zu den 30 am dichtesten besiedelten Staaten der Erde. Davon leben alleine circa 10 Millionen Südkoreaner in Seoul. Dass diese Stadt ein absolutes Muss ist, beweist ihre kulturelle Vielfalt. Die Stadt ist in zahlreiche Stadtviertel aufgeteilt, wobei es sich für Touristen wirklich lohnt, die bekanntesten Viertel zu besuchen. Dazu zählen der Einkaufsbezirk Myeong-dong, das Universitätsviertel Hongdae, das ursprüngliche Altstadtviertel Jogno, das sehr traditionelle Bukchon Hanok Village, die wohlhabende Gegend Gangnam und das „Ausländerviertel“ Itaewon. Wer an der Geschichte und an Nordkorea interessiert ist, findet hier weitere Informationen.

In Seoul gibt es viele bekannte Sehenswürdigkeiten zu entdecken. Dazu zählt der Namsan Seoul Tower, von dem man eine wunderbare Aussicht über die ganze Stadt hat. Mit einer Gondel fährt man zu dem Berg, auf dem der Fernsehturm steht. Danach geht es mit dem Aufzug 236,7 Meter nach oben. Eine weitere faszinierende Sehenswürdigkeit ist einer der fünf erhaltenen Paläste, der koreanische Königspalast aus der Joseon-Dynastie, der sogenannte Changdeokgung. Er wurde zwischen 1405 und 1412 erbaut und ist für Geschichtsinteressierte ein Muss. Neben historischen Bauten gibt es auch etwas für Groß und Klein. Die Lotte World ist der größte Indoor-Freizeitpark der Welt und hat neben einem überdachten Indoorbereich einen Außenbereich mit einem an Disneys Dornröschenschloss erinnerndes Bauwerk.

Weitere beliebte Anlaufpunkte der Stadt sind die Kasinos. Seoul verfügt über 5 Kasinos, in denen unterschiedliche Service angeboten werden. Derzeit sind die Restaurants, die in diesen Kasinos untergebracht sind, am gefragtesten. Darüber hinaus können Pokertische zum Wetten, Roulette mit seinen zwei Varianten und Spielautomaten einen unvergesslichen Abend bereiten.

Wer gerne einige Insider-Empfehlungen hätte, ist hier genau richtig. Als Café lassen sich in Seoul zwei besonders empfehlen.

Zum einen ist das CaffeYAM ein schnuckeliges Café, das sich im Herzen Hongdae’s befindet. Dort gibt es neben Einhorn-Milkshakes und Meerjungfraukuchen alles was das verspielte Kinderherz begehrt. Ein weiteres empfehlenswertes Café ist das Banana Tree Café in Yongsan-Gu. Dort gibt es Pudding im Blumentopf und Zuckerwatte-Lattes. Wer nicht ganz so gerne Süßes isst, kommt hier trotzdem voll auf seine Kosten. Die kleinen Blumentöpfe gibt es in vier verschiedenen Geschmacksrichtungen und sind lecker, aber nicht zu süß.

Für diejenigen, die abends gerne ausgehen, findet sich in Seoul in jedem Viertel und an jeder Ecke etwas. Eine besonders beliebte Bar gibt es einmal in Hondgae und ein weiteres Mal in Itaewon. Thursday Party wird sie genannt und ist für Einheimische, sowie Touristen ein bekannter Treffpunkt. Es wird moderner Hip-Hop gespielt und für Unterhaltung ist auch gesorgt. Es gibt mehrere Bierpong-Tische, an denen zwei Teams spielen können. Man kann Kicker und Dart spielen, während es eine recht günstige Auswahl an Getränken gibt. Danach kann man sich im kostenlosen Club Sink Hole in Hongdae weiter amüsieren. Es gibt natürlich einige Restaurants zu empfehlen, denn Korea ist für sein grandioses Essen bekannt.

Korean Barbecue ist eines der bekanntesten Gerichte und diese Restaurants gibt es in jedem Viertel an jeder Ecke der Stadt zu finden. Das Positive daran ist, dass sie alle fast gleich hervorragend sind. Wer jedoch auf die vegetarische Spezialität Bibimbap zurückgreifen will, der findet in Hongdae, gleich gegenüber von CaffeYAM einen Laden mit dem Namen Bibimbap. Dort gibt es einen Automaten, an dem man sich ein Ticket lösen kann. Dieses Ticket gibt man im Restaurant ab und stellt sich sein eigenes Bibimbap zusammen. Eine englische Karte gibt es leider nicht, das Konzept ist jedoch recht einfach.

Diese Stadt hat noch so viel mehr zu bieten und sollte auf der Reiseliste ganz weit oben stehen.

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