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Die TOP 10-Sehenswürdigkeiten in Nordkorea 2017

 

Mitten in Asien und dennoch ein Ausflug in eine ganz andere Welt: Wer nach Nordkorea reist, der fühlt sich sicher um Jahrhunderte in die Vergangenheit versetzt. Das Land, das sich durch eine Grenze vom Südteil des Landes abtrennt, ist auch beim Besuch von Touristen äußerst vorsichtig: Touren sind nur dann möglich, wenn sie vorher angemeldet und genehmigt wurden – und in allen Fällen sind staatliche Begleiter mit von der Partie.

Urlauber sollten im Umgang mit der Staatsgewalt in Nordkorea äußerst umsichtig vorgehen – gerade auch in Bezug auf Bilder und Videos. Sichern Sie sich daher immer ab, ob ein Motiv tatsächlich auch zum Fotografieren freigegeben ist – denn sonst drohen Strafen bis hin zu Anklage und Gefängnis. Angesichts der negativen Schlagzeilen ist es nur schwer zu verstehen, dass Nordkorea auch wirklich Schönes zu bieten hat – die besten Sehenswürdigkeiten haben wir daher kurz zusammengestellt.

Kaesong

Im Westen des Landes liegt die Kleinstadt Kaesong. Sie liegt an der Grenze zu Südkorea und zählt als Sonderwirtschaftszone – das bedeutet, dass hier die Uhren anders ticken als im Rest des Landes. Besonders sehenswert sind in Kaesong die historischen Kulturdenkmäler, die auch Teil des UNESCO Weltkulturerbes sind.

Hamhung

Neben Pjöngjang zählt die Stadt Hamhung zu den Metropolen Nordkoreas und darf daher auf keiner Reise fehlen. Hier können Touristen vor allem das Grand Theatre bewundern sowie die alte Stadtmauer, die aus dem 15. Jahrhundert stammt. Unmittelbar vor der Stadt verläuft ein sehr schöner Strandabschnitt, der zum Baden einlädt und der in der Regel von Touristen gerne und ausgiebig genutzt wird.

Panmunjeon

Die Grenze zwischen Nord- und Südkorea wird als demilitarisierte Zone (DMZ) bezeichnet – hier ist eine Besichtigung nur unter ganz strikten Sicherheitsvorkehrungen erlaubt. Das Dorf Panmunjeon ist für ausländische Touristen die einzige Möglichkeit, überhaupt in die DMZ hineinzukommen – ein Spaziergang durch die Ortschaft ist in der Regel sehr bedrückend und hat wenig mit den touristischen Vergnügungen gemein, die man sonst im Allgemeinen auf einer Reise erwartet.

Mount Kuwol

Wenn auch die Städte in Nordkorea sehr gewöhnungsbedürftig sind, so ist doch die Natur von außerordentlicher und beeindruckender Schönheit. Der Berg Kuwol im Südwesten des Landes ist ein Beispiel für die einzigartige Naturschönheit – auch Einheimische nutzen die Region für Naherholungszwecke und Ausflüge.

Wonsan

Die Hafenstadt an der Ostküste gilt als eins der vielen kulturellen Zentren und bietet daneben auch Badehungrigen die Gelegenheit, im Japanischen Meer zu plantschen und zu schwimmen. Der Badebereich ist eine tolle Möglichkeit, die Seele baumeln zu lassen – neben dem reinen Badevergnügen bietet die Stadt auch Zoos und diverse Freizeitangebote.

Region Kumgangsan

Kumgangsan zählt zu den beliebtesten Attraktionen und Ausflugsgelegenheiten für einheimische und auch ausländische Touristen. Die Bergregion zeigt die asiatische Naturschönheit in voller Pracht – nicht nur Berge, sondern auch viele Freizeitattraktionen warten hier auf Besucher. Die in Nordkorea eher selten anzutreffenden Souvenirshops sind hier ausreichend vertreten – wer also Reisemitbringsel für die Daheimgebliebenen einkaufen möchte, ist in Kumgangsan genau richtig.

Mount Päktu

Der Berg Päktu gilt als heiliger Berg – nicht zuletzt, weil hier im Partisanenkrieg gegen die Japaner gekämpft wurde. Auch das Geburtshaus von Kim Jong Il ist hier zu sehen – allerdings sind Reisen in das entlegene Gebiet sehr teuer und daher nur selten auf einer Rundreise durch das Land enthalten.

Chilbo-Gebirge

Auch die Bergregion Chilbo gehört nicht zu den gängigen Highlights einer Nordkorea-Reise – ist einen Besuch aber definitiv wert! Atemberaubende Formationen und gigantische Bergrücken hinterlassen einen unvergesslichen Eindruck – noch dazu lässt sich bei einem Besuch die Besichtigung des Käsim-Tempels einplanen.

Mausoleum von König Wang Kon

König Wang Kon gilt als der Gründer der Goryeo-Dynastie und ist südlich von Kaesong begraben. Das Mausoleum wurde ihm zu Ehren errichtet und ist auch für Besucher zugänglich. Die Anlage ist ruhig gelegen und lädt daher auch zu Spaziergängen ein.

Manwoldae-Palast

In Kaesong (siehe oben) liegt auch die Ruine des Manwoldae-Palastes – dieser war in frühen Zeiten offizieller Palast der Staatsmacht. Im 14. Jahrhundert wurde der Palast vollständig zerstört; die Spuren und diversen Ausgrabungen erinnern an die Zeit, in denen der Palast noch intakt war.

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