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Die Top10-Sehenswürdigkeiten in Córdoba

Córdaba, Bild: unsplash

Córdoba ist die im Süden Spaniens gelegene Hauptstadt der Provinz Córdoba und die drittgrößte Stadt Andalusiens. Römer, Araber und katholische Aristokraten haben hier ihre Spuren hinterlassen. Die beeindruckenden Bauten aus der Zeit der maurischen Herrschaft bis in die römische Antike prägen das heutige Bild von Córdoba. Tür an Tür lebten hier in der Vergangenheit die verschiedensten Völker und Religionen friedlich miteinander und waren dabei Vorbild für die Koexistenz ganz unterschiedlicher Kulturen. Genießen Sie die Top-10 Sehenswürdigkeiten der Stadt und tauchen Sie mit uns in eine unvergessliche Zeitreise ein!

Moschee-Kathedrale

Die berühmteste Sehenswürdigkeit von Córdoba ist die Moschee-Kathedrale von Córdoba, die seit der Reconquista die römisch-katholische Kathedrale der Stadt ist. Die Mezquita-Córdoba erhielt ihre architektonische Weltgeltung als ehemalige Hauptmoschee aus der Epoche der maurischen Herrschaft. Das imposante Bauwerk zählt mit einer Fläche von ca. 23.000 Quadratmetern zu den größten ehemaligen Moscheebauten der Welt. Die Moschee-Kathedrale ist seit 1984 ein Teil des UNESCO-Weltkulturerbes.

Synagoge von Córdoba

Die Synagoge von Córdoba ist ein jüdischer Tempel im jüdischen Viertel der Stadt. Sie wurde im Mudejar-Stil erbaut und ist heute die einzige noch existierende Synagoge in Andalusien. Am 24. Januar 1885 wurde sie zum Gut von kulturellem Interesse in der Kategorie Denkmal erklärt. Sie ist daneben Teil des historischen Zentrums von Córdoba, das 1994 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Im Jahr 2016 zählte die Synagoge fast 600.000 Besucher und ist damit das am zweithäufigsten besuchte Denkmal der Stadt.

Alcázar de los Reyes Cristianos

Der Alcázar de los Reyes Cristianos ist ein Bauwerk von militärischem Charakter, das von König Alfons XI. von Kastilien im Jahr 1328 auf den Ruinen früherer Bauten errichtet wurde. Es wurde 1931 zum Kulturdenkmal erklärt und ist Teil des historischen Zentrums von Córdoba. Im Jahr 2016 wurden hier fast 500.000 Besucher gezählt.

Patios en Córdoba

Die wunderschönen Innenhöfe (Patios) der vielen historischen Gebäude von Córdoba sind eine besondere Sehenswürdigkeit der Stadt. Innenhöfe, die komplett mit Blumen, alten Vasen und Verzierungen geschmückt wurden, verwandeln die Gassen in regelrechte Märchenlandschaften. Im Mai findet das „Festival de los Patios“ statt. Die Patios werden von den Besitzern herausgeputzt und für Einheimische und Touristen öffentlich zugänglich gemacht.

Historischer Kern von Córdoba

Das historische Zentrum von Córdoba ist eines der größten antiken Stadtzentren in Europa. Es besitzt einen großen Reichtum an Bauwerken und Überresten aus der römischen, arabischen und christlichen Zeit.

Jüdisches Viertel von Córdoba

Das jüdische Viertel der Stadt ist auch als Judería de Córdoba bekannt und war vor allem zwischen dem zehnten und fünfzehnten Jahrhundert das Viertel, in dem die meisten Juden lebten. Es ist eines der Touristenmagnete der Stadt und Teil des historischen Zentrums von Córdoba.

Römische Brücke

Die römische Brücke von Córdoba befindet sich am Fluss Guadalquivir, der Córdoba durchquert, und verbindet den Bezirk „Campo de la Verdad“ mit dem Viertel der Kathedrale. Die Römische Brücke ist auch bekannt als „die Alte Brücke“. Sie war die einzige Brücke, die die Stadt für circa 20 Jahrhunderte hatte – und zwar bis zum Bau der San Rafael Brücke in der Mitte des 20. Jahrhunderts. 1931 wurde die Brücke zusammen mit dem Brückentor und dem Calahorra-Turm zu einem Denkmal von kulturellem Interesse erklärt und gehört heute zum historischen Zentrum von Córdoba.

Casa de Sefarad

La Casa de Sefarad ist ein 2006 eröffnetes Museum und Kulturzentrum für die sephardische Kultur, Geschichte und Tradition. Es befindet sich in einem alten jüdischen Haus aus dem 14. Jahrhundert im Herzen des jüdischen Viertels und liegt direkt vor der Synagoge von Córdoba. Es gibt eine ständige Ausstellung, eine spezialisierte Bibliothek – zahlreiche Führungen werden von sephardischen Musik-Workshops begleitet.

El Patio de los Naranjos

Der Patio de los Naranjos befindet sich im Innenhof der Moschee. Sie hat ihren Ursprung im Waschraum der Moschee Abderramán I. und wurde in zahlreichen Bauphasen erweitert und reformiert. Den Namen verdankt er seinen 98 Orangenbäumen, die Ende des 18. Jahrhunderts in Reihen gepflanzt wurden.

Caille de Cairoun

Die „Caille de Cairoun“ ist eine bezaubernde Straße, die direkt an der imposanten Stadtmauer und an einem kleinen Fluss entlangführt. An den uralten Gemäuern wachsen grüne Pflanzen und bunte Blumen bis ins Wasser hinein. Am Anfang der Straße wurde ein mehrstufiger Brunnen gebaut. Hier können Touristen bei großer Hitze die Füße im kalten Wasser abkühlen und tolle Erinnerungsfotos schießen.