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Mann auf Boot
Symbolbild Vietnam, Quelle: Unsplash

Vietnam: Wo der Drache erwacht – Eine Reise für alle Sinne

Vietnam ist kein Land, das man nur betrachtet – es ist ein Land, das man inhaliert, schmeckt und fühlt. Wer sich auf den schmalen S-förmigen Küstenstaat in Südostasien einlässt, findet sich in einem faszinierenden Spannungsfeld wieder: Hier treffen uralte konfuzianische Traditionen auf die dynamische Aufbruchstimmung einer jungen Generation. Von den nebelverhangenen Reisterrassen im Norden bis zum schwülen Delta im Süden bietet Vietnam eine Dichte an Erlebnissen, die über Jahre hinweg im Gedächtnis bleiben.

Mystik im Norden: Zwischen Karstfelsen und Hauptstadt-Chaos

Die Reise beginnt oft in Hanoi. Die Hauptstadt ist laut, wild und wunderschön. In den engen Gassen der Altstadt duftet es nach Pho-Suppe und starkem Kaffee, während Tausende von Motorrollern wie ein organischer Fluss durch die Straßen strömen. Doch nur wenige Stunden östlich wartet die absolute Stille: Die Halong-Bucht, eine der größten Sehenswürdigkeiten Vietnams.

Rund 2.000 Kalksteinfelsen ragen hier fast senkrecht aus dem smaragdgrünen Wasser. Es ist eine Landschaft, die zu Recht zum UNESCO-Weltnaturerbe zählt. Wer hier auf einer Dschunke übernachtet und den Morgennebel zwischen den Felsen aufsteigen sieht, versteht, warum Legenden besagen, dass herabsteigende Drachen diese Landschaft formten.

Die Mitte: Lampions und Kaisergräber

Weiter südlich verlangsamt sich der Takt. In Zentralvietnam liegt Hoi An, eine Stadt, die wirkt, als sei die Zeit stehengeblieben. Die Architektur der alten Handelsstadt ist ein gut erhaltener Mix aus vietnamesischen, chinesischen und japanischen Einflüssen. Besonders abends, wenn elektrisches Licht gedimmt wird und Tausende bunter Seidenlampions die Gassen und den Fluss erleuchten, entfaltet die Stadt ihre Magie.

Nicht weit entfernt liegt die alte Kaiserstadt Hue. Sie ist das historische Herz des Landes und bietet mit ihrer riesigen Zitadelle einen tiefen Einblick in die imperiale Geschichte der Nguyen-Dynastie.

Der Süden: Die Reisschüssel der Nation

Ganz anders präsentiert sich der Süden. Ho-Chi-Minh-Stadt (ehemals Saigon) ist der wirtschaftliche Motor, moderner und westlicher geprägt als Hanoi. Doch das wahre Highlight dieser Region ist das Mekong-Delta. Hier spaltet sich der mächtige Fluss in neun Arme auf, bevor er ins Meer fließt.

Das Leben im Delta findet auf dem Wasser statt. Schwimmende Märkte, auf denen Händler ihre Waren von Boot zu Boot werfen, sind kein touristisches Schauspiel, sondern Alltag. Es ist eine Welt aus üppigem Grün, exotischen Früchten und einem Labyrinth aus Wasserwegen.

Begegnungen, die bleiben

Was Vietnam jedoch von anderen Zielen in Asien abhebt, sind die Menschen. Ihre Gastfreundschaft ist – ähnlich wie in Thailand – legendär. Um diese Kultur wirklich zu verstehen, reicht es oft nicht, nur die großen Sehenswürdigkeiten abzufahren. Es lohnt sich, Reiseformen zu wählen, die echte Begegnungen ermöglichen – sei es beim Mittagessen in einem privaten Haus oder beim Besuch kleiner Handwerksbetriebe.

Wer Wert auf solche tiefgehenden Erlebnisse und kleine Gruppengrößen legt, findet bei spezialisierten Anbietern oft den besseren Zugang zum Land. Eine kuratierte Reise durch Vietnam ermöglicht es, hinter die Kulissen zu blicken und Momente zu sammeln, die dem Massentourismus verborgen bleiben – und das mit dem guten Gewissen nachhaltigen Reisens.