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Turin: Die schönsten Dinge des Lebens genießen

Turin verfügt nicht nur über eine reichhaltige kulturelle Vergangenheit, sondern bietet seinen Besuchern auch jede Menge Abwechslung. Dazu zählen die wunderschöne Landschaft und unzählige lukullische Spezialitäten. Diese wurden hier erfunden und in die Welt exportiert. Nicht umsonst ist Italien nach Spanien das beliebteste Urlaubsziel der Deutschen. Das milde Klima, die einladende Umgebung und das gute Essen üben eine ungebrochene Anziehungskraft aus. Doch auch die sportlichen Gourmets kommen hier nicht zu kurz. Seit 2018 kann man in Turin einen Fußballer bewundern, der ein Feuerwerk auf dem Platz garantiert.

Fußball-Mekka Turin

Fußball hat in Turin eine lange Tradition. Juventus Turin gilt nicht umsonst bei vielen Experten als eine der besten Mannschaften der Welt. Die Sportprofis analysieren die aktuellen Entwicklungen rund um das Team. Die Buchmacher wie Betway  gaben in ihren Quoten der Mannschaft beste Chancen in allen Belangen. Aktuell mitverantwortlich dafür ist jener Mann, der den Sport auf eine neue Stufe gehoben hat. Der Portugiese Cristiano Ronaldo verdient seit rund eineinhalb Jahren sein Geld in Turin. Bereits seine überraschende Verpflichtung von Real Madrid löste Jubelstürme bei den Fans aus. Seit er in Turin spielt, hat die Stadt eine neue „Touristenattraktion“.

Laut einer Hochrechnung des amerikanischen Wirtschaftsmagazins Forbes wird Ronaldo dieses Jahr als erste Fußballer überhaupt die Verdienstgrenze von einer Milliarde Dollar knacken. Er wäre damit der dritte Sportler in der Geschichte, dem dieses Kunststück gelang. Auf eines muss Cristiano Ronaldo in Turin allerdings verzichten. Das sind die zahlreichen kulinarischen Köstlichkeiten, die die Stadt berühmt gemacht haben und die von hier aus um die Welt gegangen sind.

Tramezzino, Spumante, Grissini und Zabaione

Dazu zählt beispielsweise das Tramezzino. Die weltweit beliebten Sandwiches wurden in Turin erfunden. Als „Geburtsort“ gilt das historische Café Mulassano, das sich in der Nähe der Piazza Castello befindet. Vor hier aus trat das schnelle, aber köstliche Essen für zwischendurch seinen Siegeszug rund um die Welt an. Das passende Getränk dazu kommt ebenfalls aus der Hauptstadt des Piemonts. Als Carlo Gancia Mitte des 19. Jahrhunderts die Champenoise-Methode entwickelte, legte er damit den Grundstein für den Spumante. Die Methode wurde dazu eingesetzt, um schnell und günstig Schaumwein zu produzieren. Der Rest ist Geschichte, heute lieben die Menschen überall die italienische Variante des Sekts.

Was wäre Italien ohne seine Eiscreme? Das Gelato Pinguino erblickte 1939 das Licht der kulinarischen Welt. Dieses Spazier-Eis auf dem Stiel war eine Erfindung der Gelateria Pepino. Das von einer knusprigen Schicht aus Schokolade umhüllte Eis To-Go ist eine der berühmtesten Erfindungen Turins. Ein weiterer Klassiker italienischer Desserts ist die Zabaione. Sie ist bereits mehr als 400 Jahre alt. Die verführerische Creme aus Eigelb, Zucker und Likör wurde eigentlich von einem Spanier erfunden. San Paquale Bayon befand sich in Turin, als er irrtümlich seine Zutaten verwechselte und so die Zabaione erschuf. Sein Missgeschick verhalf ihm auch persönlich zu anhaltendem Ruhm. Er gilt bis heute als der Patron der Konditoren.

Bewusst schlemmen

Turin ist eine außergewöhnliche Stadt, die, wie die Welt vorstellt, eine interessante Geschichte aufweist und in der Vergangenheit sogar bereits einmal Italiens Hauptstadt war. Dass man hier das kulinarische Leben in vollen Zügen genießen kann, beweisen nicht nur die reichhaltige Küche, sondern auch ein weltbekanntes Delikatessen-Festival, das seinesgleichen sucht. Nicht umsonst gilt die Küche des Piemonts als eine der besten der Welt. Sie verfügt über eine unvergleichliche Tradition und ist doch einfalls- und abwechslungsreich. Basis der Kulinarik sind frische, saisonale und bäuerliche Produkte, die vielerorts noch immer per Hand hergestellt werden. Kräftige Aromen und fantasievolle Kompositionen vereinen sich zu einem kulinarischen Feuerwerk.

Dieses möchte auch der Terra Madre Salone Del Gusto seinen Besuchern bieten. Alle zwei Jahre öffnet das Messezentrum Lingotto Fiere in Turin seine Pforten für die Gourmets dieser Welt. Das Genussfestival findet nicht umsonst in jener Region statt, in der die Slow-Food-Bewegung gegründet wurde. Hier treffen Lebensmittelproduzenten, Handwerker und Liebhaber der Kulinarik zusammen, um das Leben und seine Genüsse zu feiern und um die Lebensmittel aus aller Welt zu entdecken. Neben einem großen Markt bietet der Terra Madre Salone Del Gusto seinen Besuchern zahlreiche Aktivitäten, wie Verkostungen, Kochkurse, Workshops und Konferenzen.

Turin ist und bleibt eine Stadt der Lebensfreude. Hier fällt es leicht, sich den Genüssen in vielfältiger Form hinzugeben und das Leben auszukosten. Die jahrhundertelange Tradition vereint mit dem Anspruch auf Qualität und Fortschritt machen die Stadt zum Fixpunkt für Italien-Reisende. Außerdem liegt Turin nicht allzu weit von Genua entfernt. Damit lässt sich ein Besuch in Turin wunderbar mit der wunderschönen Stadt am Meer verbinden und so Italien in seiner ganzen Pracht erleben.

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